Querungshilfen am Hochkreisel Kastel

Antrag Nr. 19/​2017 zur Sitzung des Orts­bei­rats Mainz-Kastel am Dienstag, 21. November 2017

Querungs­hilfen am Hoch­kreisel Kastel

Der Orts­beirat wolle beschließen:
Der Magis­trat möge an der Stelle zwischen Busterminal Hoch­kreisel Kastel und strom­un­ter­sei­tigem Geh- und Radweg, an der während der Sanie­rungs­ar­beiten auf der Theodor-Heuß-Brücke eine (gelb markierte) Querungs­hilfe bestand, eine Querungs­hilfe („Zebra­streifen“) vor und hinter dem Fahr­bahn­teiler dauer­haft einrichten.

Außerdem sollten am Hoch­kreisel zwischen den Fahr­bahn­tei­lern auf der Eisen­bahn­straße eben­falls Querungs­hilfen markiert werden. Eine entspre­chende Beschil­de­rung sollte geprüft werden, da der Hoch­kreisel nicht nur für den moto­ri­sierten Indi­vi­du­al­ver­kehr sondern auch für den ÖPNV und den nicht-moto­ri­sierten Verkehr ein bedeu­tender Verkehrs­kno­ten­punkt ist.

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AUF Kostheim will gymnasiale Oberstufe in der WLS: „Wir brauchen kein Gymnasium in AKK!“

Die Forde­rung der CDU, ein Gymna­sium in AKK einzu­richten, stößt auf Wider­spruch beim Arbeits­kreis Umwelt und Frieden in Kost­heim: „Wir brau­chen kein Gymna­sium in AKK. Es ist viel vernünf­tiger, einen Zugang zum Abitur an einer bereits bestehenden Schule wie der Wilhelm-Leuschner-Schule anzu­bieten,“ erklärt Frak­ti­ons­spre­cherin Marion Mück-Raab. Das ließe sich schnell und leicht reali­sieren, alles andere sei Traumtänzerei.

Die Forde­rung nach einem eigenen AKK-Gymna­sium bezeichnet sie als völlig unnötig: Viele Eltern befür­wor­teten das Konzept einer Gesamt­schule, müssten aber hinnehmen, dass dort seit Jahren kein Abitur mehr möglich sei. „Mit der Wieder­ein­füh­rung der gymna­sialen Ober­stufe an der Wilhelm-Leuschner-Schule käme man dem Bedarf endlich nach und schließt eine Lücke im Schulangebot.“

Auch für Eltern, die ihr Kind nicht auf eine Gesamt­schule, sondern auf ein Gymna­sium schi­cken wollten, gäbe es eine wohn­ort­nahe Lösung, argu­men­tiert Mück-Raab. Sie verweist auf einen einstim­migen Beschluss des Kost­heimer Orts­bei­rates aus dem Jahr 2011. Darin wurde der Magis­trat der Stadt Wies­baden aufge­for­dert, eine Lösung zu suchen, die es Mainzer Gymna­sien wieder ermög­licht, ein festes Kontin­gent von Kindern aus AKK aufzu­nehmen. Dies wäre durch entspre­chende Verhand­lungen und Ausgleichs­zah­lungen reali­sierbar, argu­men­tierte seiner­zeit der Ortsbeirat. 

„Nachdem wir zunächst jahre­lang von der dama­ligen Schul­de­zer­nentin vertröstet wurden, immer wieder Erin­ne­rungs­an­träge stellten, über angeb­liche Gespräche mit der Stadt Mainz aber Still­schweigen gewahrt wurde, hat der Orts­beirat nie wieder etwas von diesen Verhand­lungen gehört.“ Mück-Raab fordert den Magis­trat der Stadt Wies­baden auf, den Wunsch des Kost­heimer Orts­bei­rates nicht weiter zu igno­rieren: „Für Eltern, die sich einen Gymna­si­al­be­such wünschen, ist nun einmal Mainz die nahe­lie­gende Lösung. Die Schulen dort sind – anders als Wies­baden – in zehn Busmi­nuten zu erreichen.“

Es sei über­haupt nicht einzu­sehen, warum ein Schul­be­such in Mainz, der für AKK-Kinder jahr­zehn­te­lang problemlos möglich war, jetzt nicht mehr ermög­licht werden solle.

Sachstand zu den Plänen des Baus einer Müllverbrennungsanlage in Wiesbaden

Antrag Nr. 18/​2017 zur Sitzung des Orts­bei­rats Mainz-Kastel am Dienstag, 21. November 2017

Sach­stand zu den Plänen des Baus einer Müll­ver­bren­nungs­an­lage in Wiesbaden

Der Orts­beirat wolle beschließen:
Der Magis­trat möge dem Orts­beirat Mainz-Kastel umge­hend berichten:

  • 1) ob es Pläne zur Errich­tung einer Müll­ver­bren­nungs­an­lage in Wies­baden gibt und wenn ja, wie der Sach­stand dies­be­züg­lich ist.
  • 2) Wenn ja: Wann sollen poli­ti­sche Gremien in diese Planung mit einbe­zogen werden? Ist eine Betei­li­gung der Bürger an diesem für die Stadt­ent­wick­lung rele­vanten Vorhaben geplant?
  • 3) welche Flächen für die Errich­tung solch einer Müll­ver­bren­nungs­an­lage in Frage kommen und ob dabei auch an einen Standort in der Nähe der Deponie gedacht ist.
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