Kontrollen des LKW-Verkehrs im Ortskern

Der Magis­trat der Landes­haupt­stadt Wies­baden wird gebeten, ab sofort durch inten­sive Verkehrs­kon­trollen in der Haupt­straße in Mainz-Kost­heim den Schwer­last­ver­kehr aus dem Orts­kern heraus­zu­halten und des weiteren dafür zu sorgen, dass die Geschwin­dig­keits­be­gren­zungen einge­halten werden.

Verkehrsberuhigung Hauptstraße

Der Magis­trat der Landes­haupt­stadt Wies­baden wird gebeten zu prüfen, inwie­weit die Möglich­keit besteht, mit den Herstel­lern von Navi­ga­ti­ons­sys­temen darüber zu verhan­deln, den Stre­cken­ab­sch­mitt der durch Mainz-Kost­heim führenden Bundes­straße bei der Routen­be­rech­nung für den Fern­ver­kehr nicht mehr zu erfassen.

ECE-Shopping-Mall in Mainz

Der Magis­trat der Landes­haupt­stadt Wies­baden wird aufge­for­dert, Einfluss zu nehmen auf die Planungen für das geplante ECE-Shop­ping-Center der Landes­haupt­stadt Mainz mit einer geplanten Fläche von über 30.000 qm. Der Orts­beirat Mainz-Kost­heim befürchtet einen erheb­li­chen Kauf­kraft­abzug für Mainz-Kost­heimer Einzelhandelsbetriebe.

Gymnasialplätze in Mainz für Mainz-Kostheimer Kinder

Der Magis­trat der Landes­haupt­stadt Wies­baden wird gebeten, mit der Landes­haupt­stadt Mainz Gespräche über die Aufnahme von Schüler/​innen aus Mainz-Kost­heim an Mainzer Gymna­sien zu führen und für das kommende Schul­jahr verbind­liche Verein­ba­rungen über die Zahl von Plätze zu treffen.

Gewinnen von Parkplätzen in der Straße „In der Witz“

Die Park­platz­si­tua­tion in der Straße „In der Witz“ ist außer­or­dent­lich ange­spannt. Insbe­son­dere Anwohner/​innen finden abends nur sehr schwer einen Park­platz. Tags­über sind vor allem Kundinnen und Kunden des Anker-Hauses (AOK, Arzt­praxis u.a.), der Fisch­halle und des Uhren-/Juwe­lier­ge­schäftes betroffen. 

Für Lade­vor­gänge und kurzes Anhalten wird (verkehrs­ord­nungs­widrig) die Fahr­bahn genutzt, was zu gefähr­li­chen Verkehrs­si­tua­tionen führt. Nachts wird die Straße aufgrund der großen Fahr­bahn­breite zum Teil mit über­höhter Geschwin­dig­keit befahren. Die Situa­tion könnte durch einfache Maßnahmen verbes­sert werden.

Der Orts­beirat möge beschließen:
Der Magis­trat wird gebeten zu prüfen, wie in der Straße „In der Witz“ die bekannten Probleme gelöst werden können. Dabei soll die Anlage von Schräg­park­plätzen ab Paulus­platz entlang der Mauer der US-Einrich­tung „Storage Station“ (so genanntes „AFEX-Gelände“) geprüft werden, wodurch eine Verkehrs­be­ru­hi­gung erreicht und die Anzahl von Park­plätzen erhöht werden könnte. Zwischen der Groh­an­lage und der Ausfahrt des Anker-Hauses könnte (tags­über) eine Lade­zone ausge­wiesen werden.

Ergebnis:
Der Antrag wurde angenommen.

Gewinnen von Kunden- und Anwohnerparkplätzen in der Rathausstraße

Die wenigen unbe­schränkt nutz­baren Park­plätze in der Rathaus­straße werden zu einem erheb­li­chen Teil von Pendler/​innen genutzt. Durch die Anlage der direkten Verbin­dung (Treppe, Rampe) zwischen Mainzer Straße und Bahnhof Kastel sind Park­plätze wegge­fallen, wodurch sich die Park­platz­si­tua­tion für die Anwohner/​innen und Kundinnen und Kunden der nahe gele­genen Geschäfte und der Bank weiter verschlech­tert hat. 

Die vom Orts­beirat wieder­holt und bereits vor Jahren ange­regte Kenn­zeich­nung von zusätz­li­chen Park­plätzen in der Kleinen Kirchen­straße ist bis heute nicht erfolgt.

Der Orts­beirat möge beschließen:
Der Magis­trat wird gebeten die Nutzung der Park­plätze in der Rathaus­straße an der Böschung der Brücken­auf­fahrt (gegen­über Kiosk und Blumen­ge­schäft) analog zur Nutzung der Park­plätze auf dem Park­platz vor der Mainzer Volks­bank (gegen­über von Eissalon und Friseur) zu regeln, d.h. es ist eine entspre­chende Beschil­de­rung anzu­bringen, die die Nutzung einer Park­scheibe vorschreibt.

In diesem Zusam­men­hang erin­nert der Orts­beirat an das Ausweisen von Park­plätzen in der Kleinen Kirchen­straße vor der Einmün­dung in die Mainzer Straße (gegen­über vom Friseur­salon, an der Seite des Lebensmittelmarktes)

Ergebnis:
Der Antrag wurde angenommen.

Radwegeausbau- und Führung am Bahnhof Mainz-Kastel

Die Situa­tion für Fahr­rad­fahrer am Bahnhof in Mainz-Kastel ist subop­timal, teil­weise grotesk und zudem in Stoß­zeiten gefähr­lich für alle Verkehrs­teil­nehmer. Wie aus diesem Bild ersicht­lich, steht die Stra­ßen­la­terne (zwar nicht mehr mitten) im Weg, stellt aber immer noch ein gefähr­li­ches Hindernis auf der Fahr­bahn des Fahr­rad­weges dar. 

Diese Perspek­tive zeigt die mögliche Lösung: Verle­gung des Fahr­rad­weges auf den Streifen zwischen Taxi­stand und Bahnhof. Hier ist noch genü­gend Platz für Fußgänger und Passanten; Park­plätze für PKW sind an anderer Stelle vorhanden.

Der Orts­beirat möge beschließen:
Der Magis­trat wird gebeten, eine Projekt­gruppe mit Vertre­tern des OBR-Kastel und Verant­wort­li­chen des Tief­bau­amts einzu­richten, um die Verkehrs­si­tua­tion am Kasteler Bahnhof zu über­denken und Lösungs­vor­schläge zu erarbeiten

Ergebnis:
Der Antrag wurde ange­nommen.