Paläontologische und Archäologische Bodendenkmäler im Bereich „Ostfeld-Kalkofen“

Antrag Nr. 03/​2019 zur Sitzung des Orts­bei­rats Mainz-Kastel am Dienstag, 22. Januar 2019

Paläontologische und Archäologische Bodendenkmäler im Bereich „Ostfeld-Kalkofen“

Der Orts­beirat möge beschließen:
Der Magis­trat möge folgende Fragen beantworten: 

  • 1. Welche palä­on­to­lo­gi­schen und archäo­lo­gi­schen Funde im Bereich der geplanten Bebauung eines „Stadt­teils am Fort Biehler“ sind dem Magis­trat bekannt? 
  • 2. An welchen Stellen ist mit weiteren zu rechnen, sobald Vege­ta­tion entfernt oder in vorhan­dene Boden­schichten einge­griffen wird? 
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Klarheit über die Sach- und Rechtslage im Gewerbegebiet Petersweg Ost

Der Antrag der AUF-Frak­tion (TOP 21) möge wie folgt ergänzt werden:

Hinter Ziffer 2. Werden folgende weitere Fragen eingefügt:

  • „3. Trifft es zu, dass die Haupt­hin­der­nisse bei der Entwick­lung des Gewer­be­ge­bietes Petersweg Ost darin bestehen, dass unter etwa 25% der Fläche römi­sche Boden­funde vorhanden sind und dass ein „Quadrant“ der 560.000 m² großen Gewer­be­fläche nicht vermarktet werden kann, weil ein Bebau­ungs­plan­ver­fahren zur Schaf­fung einer „Sonder­fläche für groß­flä­chigen Einzel­handel“ „im Verfahren“ ist, auf der ein Möbel­markt ange­sie­delt werden sollte, was von Orts­beirat, Bürger­schaft und der Mehr­heit der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung aber abge­lehnt wird, und eine Veräu­ße­rung der Flächen an andere Inter­es­senten nicht erfolgt?
  • 4. Trifft es zu, dass 80 % der Fläche, die der Landes­haupt­stadt Wies­baden zur Verfü­gung standen bzw. stehen, bereits verkauft sind bzw. über diese Flächen mit (über­wie­gend mehreren) Inter­es­senten verhan­delt wird?
  • 5. Wie viele m² sind bislang von der Landes­haupt­stadt Wies­baden im Gewer­be­ge­biet Petersweg Ost verkauft worden?“

Die bishe­rigen Fragen 3. bis 9. erhalten die Numme­rie­rung 6. bis 12.

Begrün­dung:
In der Sitzung des Beirats für Städ­tebau, Archi­tektur und Baukultur der Landes­haupt­stadt Wies­baden am 3. Mai 2012 erklärte der Leiter des Amtes für Wirt­schaft und Liegen­schaften, Herr Sven Clasen, dass in der Landes­haupt­stadt Wies­baden ein großer Mangel an gewerb­li­chen Flächen exis­tiere und die Nach­frage das Angebot um ein Mehr­fa­ches übersteige. 

Auf Nach­frage, warum das Gewer­be­ge­biet Petersweg bislang nur in geringem Umfang bebaut sei, erklärte er, dass 80% der zur Verfü­gung stehenden Flächen bereits veräu­ßert sind bzw. die Stadt Wies­baden sich mit Inter­es­senten in Verhand­lungen befinde. Prak­tisch gebe es keine veräu­ßer­baren Flächen mehr. Die beiden Hinder­nisse für (noch nicht erfolgte) Ansied­lungen im Gewer­be­ge­biet seien römi­sche Boden­funde auf etwa 25% der Fläche sowie der Bereich, der in den Planungen als Sonder­fläche für groß­flä­chigen Einzel­handel vorge­sehen war.

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