Klimabudget Wiesbaden – Energetische Sanierung von Schulen sowie Solaranlagen

Antrag Nr. 19/​2022 zur Sitzung des Orts­bei­rats Mainz-Kost­heim am 01. Juni 2022

Klimabudget Wiesbaden – Energetische Sanierung von Schulen und Solaranlagen auf städtischen Gebäuden in Mainz-Kostheim

Der Orts­beirat möge beschließen:

  • 1.) Der Magis­trat der Landes­haupt­stadt Wies­baden wird gebeten die städ­ti­schen Liegen­schaften in Mainz-Kost­heim hinsicht­lich ihrer Eignung für Photo­vol­ta­ik­an­lagen zu prüfen und dem Orts­beirat hier­über zu berichten.

    Bei einem Ergebnis, das einen wirt­schaft­li­chen Betrieb erwarten lässt, sollen mit den Mitteln aus dem Wies­ba­dener Klima­budget, Modul 1 „Bau von Photo­vol­taik- Anlagen“, auf diesen Gebäuden Solar­an­lagen instal­liert werden.

    Der Orts­beirat regt an, vorrangig neuere Gebäude zu prüfen:
  • Neubau Albert-Schweitzer-Schule
  • Haupt­ge­bäude Krautgartenschule
  • Orts­ver­wal­tung Kastel/​Kostheim
  • Kita St. Veiter Platz
  • Kita Am Rüben­berg

    Die Instal­la­tion von Photo­vol­ta­ik­an­lagen soll bei allen Neubauten und Sanie­rungen öffent­li­cher Gebäude in Mainz-Kost­heim, also insbe­son­dere beim Neubau des gemein­samen Bürger­hauses Kastel/​Kostheim sowie der Sanie­rung der Wilhelm-Leuschner-Schule, fest einge­plant werden.
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Solarfolie Brüder-Grimm-Schule

Antrag Nr. 08/​2021 zur Sitzung des Orts­bei­rats Mainz-Kost­heim am 26. Mai 2021

Solarfolie Brüder-Grimm-Schule

Der Orts­beirat möge beschließen:
Der Magis­trat der Landes­haupt­stadt Wies­baden wird gebeten, das Dach der Turn­halle der Brüder-Grimm-Schule mit Solar­fo­lien zur Ener­gie­er­zeu­gung zu versehen.

Begrün­dung:
Der Orts­beirat bekräf­tigt seinen Beschluss Nr. 0030 vom 13. März 2019 (19-O-26-0015) in dem er, in Über­ein­stim­mung mit der Schul­lei­tung, den Wunsch nach einer Photo­vol­taik-Anlage auf dem Dach der Turn­halle geäu­ßert hat.

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Solarenergie auf der Turnhalle der Brüder-Grimm-Schule

Antrag Nr. 07/​2019 zur Sitzung des Orts­bei­rats Mainz-Kost­heim am Mitt­woch, 13. März 2019

Der Orts­beirat möge beschließen:
Der Magis­trat der Landes­haupt­stadt Wies­baden wird um Auskunft gebeten, ob bei der bevor­ste­henden stati­schen Sanie­rung der Schul­halle der Brüder-Grimm-Schule und dem damit verbun­denen Umbau des Turn­hal­len­dachs die Instal­la­tion von Solar­zellen geplant ist.

Begrün­dung:
Die Stadt Wies­baden plant die Instal­la­tion von Solar­zellen an städ­ti­schen Gebäuden. Im Falle der Brüder-Grimm-Schule scheint im Rahmen des Umbaus der Turn­halle eine Instal­la­tion verhält­nis­mäßig einfach möglich zu sein.

Laut Solar­ka­taster des Landes Hessen ist darüber hinaus mit keinerlei Verschat­tung der Turn­halle zu rechnen, so dass der Standort gut geeignet scheint.

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Umgang der GWW mit Nutzung von Solarenergie in Mainz-Kostheim

Antrag Nr. 05/​2018 zur Sitzung des Orts­bei­rats Mainz-Kost­heim am Mitt­woch, 7. März 2018

Der Orts­beirat möge beschließen:
Der Magis­trat der Landes­haupt Wies­baden wird um Auskunft gebeten, inwie­weit seitens der GWW Pläne bestehen, die Nutzung von Solar­energie durch Photo­vol­taik oder Geothermie an geig­neten Stand­orten in Mainz-Kost­heim auszu­bauen, ähnlich wie dies bereits in der Uthmann­straße umge­setzt ist.

Begrün­dung:
Laut Solar­ka­taster des Landes Hessen finden sich in Mainz-Kost­heim viele Dach­flä­chen, die eine hohe Solar­eig­nung aufweisen. Einige der größeren gut geeig­neten Dächer sind in Besitz der GWW, z.B. entlang der Hoch­heimer Straße (zwischen Inns­bru­cker und Wall­ufer Straße), in der Bischofs­heimer Straße und in Teilen in der Inns­bru­cker und Passauer Straße.

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Information von Hauseigentümern zu Solarenergie

Antrag Nr. 04/​2018 zur Sitzung des Orts­bei­rats Mainz-Kost­heim am Mitt­woch, 7. März 2018

Infor­ma­tion von Haus­ei­gen­tü­mern mit beson­ders gut für Solar­energie geeig­neten Dach­flä­chen in Mainz-Kostheim

Der Orts­beirat möge beschließen:
Der Magis­trat der Landes­haupt Wies­baden wird gebeten, im Rahmen der bereits laufenden Aktion „Mein Haus kann’s“ (Förder­pro­gramm Solar­strom auf wies​baden​.de), Haus­ei­gen­tümer von Gebäuden in Mainz-Kost­heim, deren Haus­dä­cher die höchste Eignung für die Nutzung von Solar­energie besitzen, anzuschreiben.

Dieses Anschreiben sollte auf die außer­ge­wöhn­lich gute Eignung hinweisen, auf die relativ kurz­fris­tige Amor­ti­sie­rung der Inves­ti­ti­ons­kosten sowie auf bestehende Förder­pro­gramme von Stadt, Land und Bund.

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Was kann die Klimaschutzagentur Wiesbaden in/für Mainz-Kastel für den Klimaschutz leisten?

Der Orts­beirat wolle beschließen:
Der Geschäfts­führer der Klima­schutz­agentur Wies­baden möge deren aktu­elle Konzepte vorstellen und im Orts­beirat die Möglich­keiten für Mainz-Kastel aufzeigen. 

Dazu soll die Klima­schutz­agentur und deren Programme vorge­stellt werden: 

  • zum ener­gie­ef­fi­zi­enten Sanieren der LH Wiesbaden/​mögliche Förder­maß­nahmen in Kastel 
  • zur CO2 Redu­zie­rung /​ESWE Versorgung 
  • zum Solar­ka­taster der LH Wiesbaden 
  • zum neuen städ­ti­scher Leit­faden und Online­rechner „ener­ge­ti­sches Sanieren denk­mal­ge­schützter Gebäude in Wiesbaden“ 
  • Fragen/​Wünsche an die KSA: Klima­sparen in Kastel 

Die Klima­schutz­agentur arbeitet in Wies­baden, um dem globalen Phänomen des Klima­wan­dels zu begegnen und die Auswir­kungen der Erder­wär­mung zu begrenzen. Siehe http://​www​.ksa​-wies​baden​.org/ 

Weil die Stadt Wies­baden bei der Errei­chung ihrer selbst­ge­setzten Ziele nur mühsam voran­kommt, – 20% weniger Ener­gie­ver­brauch und 20% erneu­er­bare Ener­gien bis 2020 – ist bei der Umset­zung die lokale Ebene im beson­deren Maße gefragt. Denn in den Orts­teilen wird aufgrund der räum­li­chen Konzen­tra­tion (Wohnen, Gewerbe und Indus­trie, Verkehr, Frei­zeit) ein großer Teil klimare­le­vanter Emis­sionen erzeugt, dem ein enormes Einspar­po­ten­zial gegenübersteht. 

Welche, oft noch unbe­kannten, Möglich­keiten die Klima­schutz­agentur Wies­baden dazu anbietet, soll deren Geschäfts­führer Rigo­bert Zimpfer dem Orts­beirat in einer der nächsten Sitzungen vorstellen.

Mainz-Kastel, 13.04.2015

Städtische Gebäude mit Photovoltaik-Anlagen und Bereitstellung von Fördermitteln

Der Magis­trat der Landes­haupt­stadt Wies­baden wird gebeten zu prüfen, ob bzw. welche Dächer städ­ti­scher Gebäude in Mainz-Kastel für die Errich­tung von Photo­vol­taik-Anlagen geeignet sind, um sie gegen jähr­liche Pacht­zah­lungen zur Verfü­gung zu stellen, was Einnahmen für den AKK-Haus­halt erzielen würde.

Ferner wird der Magis­trat gebeten zu prüfen, ob Förder­mittel für Kasteler bzw. AKK-Bürge­rinnen und Bürger zur Verfü­gung gestellt werden können, die zum Klima­schutz eine Solar­an­lage, solar­ther­mi­sche Anlage, Holz­pel­lets­hei­zung errichten/​einbauen bzw. mittels Erdwäme heizen wollen.

Der Antrag wurde in ergänzten Fassung beschlossen:

Der Magis­trat der Landes­haupt­stadt Wies­baden wird gebeten zu prüfen, ob bzw. welche Dächer städ­ti­scher Gebäude in Mainz-Kastel für die Errich­tung von Photo­vol­taik-Anlagen geeignet sind, um sie gegen jähr­liche Pacht­zah­lungen zur Verfü­gung zu stellen, was Einnahmen für den AKK-Haus­halt erzielen würde.

Ferner wird der Magis­trat gebeten zu prüfen, ob zusätz­liche städ­ti­sche Förder­mittel für Kasteler bzw. AKK-Bürge­rinnen und Bürger zur Verfü­gung gestellt werden können, die zum Klima­schutz eine Solar­an­lage, solar­ther­mi­sche Anlage, Holz­pel­lets­hei­zung errichten/​einbauen bzw. mittels Erdwärme heizen wollen.

Änderung des B-Plans Gewerbegebiet Petersweg-Ost

Der Magis­trat der Landes­haupt­stadt Wies­baden wird gebeten zu prüfen, ob im Gewer­be­ge­biet Petersweg-Ost bei Neubauten von Hallen und Gebäuden Photovoltaik-(PV)-Anlagen gezielt zum Einsatz kommen können.

Weiter sollte der Magis­trat prüfen, ob hierzu eine Fest­set­zung im B-Plan notwendig ist.

Begrün­dung:
Der Bebau­ungs­plan Petersweg-Ost weist in seiner text­li­chen Fest­set­zung mit Stand vom 20.10.2000 keinen Einsatz von PV-Anlagen aus, ledig­lich Dach­be­grü­nung (siehe Seite 10) unter Punkt II. Bauord­nungs­recht­liche Fest­set­zungen 1. Gestal­tung bauli­cher Anlagen, Absatz 1.3.: In den Baufel­dern GE 1 bis GE 6 sind Flach­dä­cher und flach­ge­neigte Dächer zu begrünen (…).

In Zeiten des Klima­schutzes und geför­dertem Einsatz von erneu­er­baren Ener­gien sollte der Bau von Photo­vol­taik-Anlagen unter­stützt und nicht verhin­dert werden. Der Strom, der durch eine solche Anlage erzeugt wird, vermeidet viele Tonnen CO2-Emis­sionen.

Der Antrag wurde in ergänzten Fassung beschlossen:

Der Magis­trat der Landes­haupt­stadt Wies­baden wird gebeten zu prüfen, wie im Gewer­be­ge­biet Petersweg-Ost bei Neubauten von Hallen und Gebäuden Photovoltaik-(PV)-Anlagen gezielt zum Einsatz kommen können. Weiter sollte der Magis­trat prüfen, ob hierzu eine Fest­set­zung im B-Plan notwendig ist.

Der Bebau­ungs­plan Petersweg-Ost weist in seiner text­li­chen Fest­set­zung mit Stand vom 20.10.2000 keinen Einsatz von PV-Anlagen aus, ledig­lich Dach­be­grü­nung (siehe Seite 10) unter Punkt II. Bauord­nungs­recht­liche Fest­set­zungen 1. Gestal­tung bauli­cher Anlagen, Absatz 1.3.: In den Baufel­dern GE 1 bis GE 6 sind Flach­dä­cher und flach­ge­neigte Dächer zu begrünen (…).

In Zeiten des Klima­schutzes und geför­dertem Einsatz von erneu­er­baren Ener­gien sollte der Bau von Photo­vol­taik-Anlagen unter­stützt und nicht verhin­dert werden. Der Strom, der durch eine solche Anlage erzeugt wird, vermeidet viele Tonnen CO2-Emissionen.

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