Leerstände in Mainz-Kostheim

Antrag Nr. 14/2018 zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Kostheim am Donnerstag, 20. September 2018

Leerstände in Mainz-Kostheim

Der Orts­beirat möge beschließen:
Der Magis­trat der Landes­haupt­stadt Wies­baden wird gebeten, sich dem Thema Leer­stände in Kost­heim zu widmen und einen Maßnah­men­ka­talog vorzu­legen, wie die zahl­rei­chen Leer­stände besei­tigt oder zumin­dest redu­ziert werden könnten. Dabei soll insbe­son­dere auch die Möglich­keit von Zwischen­nut­zungen berück­sich­tigt werden.

Begrün­dung:
Wie viele andere Städte ist auch Kost­heim zuneh­mend von Leer­ständen betroffen – das gilt für gewerb­liche Räume, aber auch für Wohn­raum, der nicht mehr vermietet wird. Dieser Verödung bei gleich­zeitig hohem Raum­be­darf entge­gen­zu­wirken, ist Aufgabe der Kommunalpolitik.

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Wasseranschluss im Mathildenhof

Antrag Nr. 02/2018 zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Kostheim am Mittwoch, 24. Januar 2018

Der Orts­beirat möge beschließen:
Der Magis­trat der Landes­haup­stadt Wies­baden wird gebeten, dem Orts­beirat mitzu­teilen, welche Kosten und welchen Aufwand es verur­sa­chen würde, einen Wasser­an­schluss im Mathil­denhof einzurichten.

Begrün­dung:
Der Mathil­denhof eignet sich mit seiner kleinen Bühne und seiner zentralen Lage im alten Orts­kern gut für kultu­relle Veran­stal­tungen aller Art. Leider ist die Infra­struktur für die Durch­füh­rung solcher Veran­stal­tungen beklagenswert.

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Stadtentwicklung am Rheinufer Kastel zwischen Theodor-Heuß-Brücke und Lachebrücke

Antrag Nr. 11/2017 zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Kastel am Dienstag, 22. August 2017

Stadt­ent­wick­lung am Rhein­ufer Kastel zwischen Theodor-Heuß-Brücke und Lache­brücke – Minder­nut­zungen besei­tigen und städ­ti­sche Qualität entwickeln!

Der Orts­beirat wolle beschließen:
Der Magis­trat wird gebeten, einen Sach­stands­be­richt hinsicht­lich der Stadt­ent­wick­lung am Rhein­ufer zwischen der Theodor-Heuss Brücke und Lache­brücke zu geben.

Insbe­son­dere sollte Bericht erstattet werden hinsicht­lich des aktu­ellen Stands der Eigen­tums­ver­hält­nisse und Nutzungs­ab­sichten der gesperrten, verwil­derten Grün­flä­chen und der einst für die Bahn genutzten Gebäudeteile.

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AUF Fraktion Kostheim stimmt für Sanierung des alten Bürgerhauses

Erklä­rung von Frank Porten und Marion Mück-Raab, Arbeits­kreis Umwelt und Frieden (AUF) Kostheim:

Nachdem Ober­bür­ger­meister Sven Gerich auf der Bürger­ver­samm­lung in Kost­heim deut­lich gemacht hat, dass er die Beschluss­emp­feh­lung des Bürger­haus-Work­shops in puncto Kost­heim nicht mittragen kann, werden wir im Orts­beirat Kost­heim für eine Sanie­rung des alten Bürger­hauses stimmen.

In der Empfeh­lung formu­lierte der Work­shop, der aus Vertre­tern der Orts­bei­räte Kastel und Kost­heim und der beiden Vereins­ringe zusam­men­ge­setzt war, Voraus­set­zungen für die Zustim­mung zu einem Neubau. 

Im Falle von Kost­heim wünschte er einen Verbleib der Stadt­teil­bi­blio­thek und des Musik­ver­eins Concordia vor Ort. Auch für das Nach­hil­fe­an­gebot sollte eine Lösung im Orts­kern gefunden werden, darüber hinaus sollten weiter Räume bestehen, die eine soziale und kultu­relle Arbeit in Alt-Kost­heim ermög­li­chen. Der Ober­bür­ger­meister teilte auf der Bürger­ver­samm­lung mit, dass er Zusagen für solche Räume nicht geben kann. Die gab er auch zum Erhalt der Bücherei nicht.

Wir bedauern, dass die Work­shop-Empfeh­lung nicht reali­siert werden soll, sie hätte aus unserer Sicht ein gemein­sames Bürger­haus für Kastel und Kost­heim ermög­licht. Wir haben uns unsere Entschei­dung nicht leicht gemacht, wir hätten ein gemein­sames Bürger­haus begrüßt. Doch der Preis dafür ist uns zu hoch: Wir wollen nicht mittragen, dass gewach­sene Vereins­struk­turen ersatzlos zerschlagen werden und Alt-Kost­heim mehr und mehr verödet.


Stadtteilbücherei Mainz-Kastel muss erhalten bleiben!

Antrag Nr. 03/2015 zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Kastel am Dienstag, 20. Januar 2015

Stadtteilbücherei Mainz-Kastel muss erhalten bleiben!

Bereits im vergan­genen Jahr kursierte das Gerücht, die Kultur­de­zer­nentin plane die „Zusam­men­le­gung“ der Stadt­teil­bi­blio­theken von Mainz-Kastel und Mainz-Kost­heim bzw. die Schlie­ßung einer der beiden Stadt­teil­bi­blio­theken. Eine entspre­chende Meldung über dieses Gerücht in der örtli­chen Tages­presse wurde nicht dementiert.

In der Allge­meinen Zeitun­g/Rhein-Main-Anzeiger wurde am 14. Januar 2015 jetzt berichtet: „Zusam­men­legen will die Stadt die beiden Stadt­teil­bi­blio­theken in Kastel und Kost­heim.“ Und: „Stadt­rätin Rose Lore Scholz (CDU) bestä­tigt Überlegungen/​Proteste in Kastel und Kostheim“

Die seit Monaten kursie­renden Gerüchte einer Biblio­theks­schlie­ßung wurden somit bestätigt.

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Architektursommer 2015 in Mainz-Kastel?!

Antrag Nr. 02/2015 zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Kastel am Dienstag, 20. Januar 2015

Architektursommer 2015 in Mainz-Kastel?!

Der Presse zum Jahres­wechsel 2014/​15 war zu entnehmen, dass sich die Verant­wort­li­chen des „Archi­tek­tur­som­mers 2014/​15“ – nach der Maaraue – einem anderen Ort in AKK zuge­wendet haben: dem Bereich am Rhein­ufer zwischen der Theodor-Heuss-Brücke und der Anlage an der Eleo­no­ren­straße (insbe­son­dere dem ehem. Bereich von „Kies-Menz“ um den unter Denk­mal­schutz stehenden Kran).

Für diesen Bereich gibt es bereits städ­ti­sche Planungen und ein großes Inter­esse vor Ort, selbst­ver­ständ­lich auch des Orts­bei­rates Mainz-Kastel. Der „Archi­tek­tur­sommer“ wird bekannt­lich u. a. mit 400.000 € aus Mitteln des Kultur­fonds Rhein-Main geför­dert, der wiederum durch kommu­nale Gelder, nicht zuletzt aus dem so genannten AKK-Haus­halt in Höhe von rund 60.000 € jähr­lich, gespeist wird.

Da bislang keine Einbin­dung des Orts­bei­rats und der Kasteler Bürger­schaft in die Planungen des Archi­tek­tur­som­mers erfolgte, sollten die bishe­rigen Planungen im Orts­beirat vorge­stellt und die Möglich­keiten der Koope­ra­tion geprüft werden.

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AUF AKK erwartet von Oberbürgermeister Sven Gerich eine Stellungnahme zum Workshop-Ergebnis

Im Hinblick auf die Meinungs­bil­dung in der Bürger­schaft über Neubau oder Sanie­rung der Bürger­häuser in Mainz-Kastel und Mainz-Kost­heim erwartet der AUF AKK jetzt eine klare Stel­lung­nahme des Ober­bür­ger­meis­ters der Stadt Wies­baden Sven Gerich. Sven Gerich ist zugleich zustän­diger Dezer­nent für die Bürger­häuser. „Uns ist bislang keine Reak­tion aus Wies­baden auf die Empfeh­lung des Work­shops zum Thema Bürger­häuser bekannt“, erklärte AUF-Spre­cher Frank Porten.

Im Work­shop, der sich bei mehreren Treffen mit der Frage Neubau oder Sanie­rung der Bürger­häuser beschäf­tigte, waren beide Vereins­ringe sowie alle Frak­tionen der beiden Orts­bei­räte vertreten. 

Auf Wunsch des Ober­bür­ger­meis­ters hatte der Work­shop eine Empfeh­lung zur Zukunft der Bürger­häuser erar­beitet, die bei den am Work­shop Betei­ligten aus beiden Stadt­teilen eine Mehr­heit fand. In dieser Empfeh­lung wurden konkrete Bedin­gungen für einen Neubau am jetzigen Gewer­be­standort des Unter­neh­mens Todte formu­liert: Für beide Stadt­teile soll ein verbind­li­ches Konzept für Erhal­tung und Entwick­lung der beiden gewach­senen Orts­kerne vorge­legt werden.

Sowohl in Kastel als auch in Kost­heim sollen Einrich­tungen, die bisher an den alten Stand­orten waren, im Orts­kern verbleiben. Nach Auffas­sung des Work­shops soll in Kastel sämt­li­chen Einrich­tungen, die sich derzeit im Kasteler Bürger­haus befinden, ein trag­bares Angebot für eine Unter­brin­gung in der Mainzer Straße oder in der unmit­tel­baren Umge­bung gemacht werden, um das dort vorhan­dene Zentrum zu stärken.

In Kost­heim müsse eine Lösung gesucht werden, die ermög­liche, dass mindes­tens sämt­liche Dauer­nutzer – dazu zählten neben der Stadt­teil­bi­blio­thek, dem Musik­verein Concordia und einer kleinen Nach­hil­fe­schule – am alten Standort zu trag­baren Bedin­gungen verbleiben. Darüber hinaus müssten weiterhin Räume bestehen, die eine soziale und kultu­relle Arbeit in Alt-Kost­heim ermög­li­chen. Auch ein freier Platz für Wochen­markt und Stadt­teil­feste soll erhalten bleiben.

„Können diese Bedin­gungen denn erfüllt werden? Wird sich der Ober­bür­ger­meister dafür einsetzen? Diese Fragen sollte uns Sven Gerich möglichst schnell beant­worten“, erklärte Porten. Er betonte, dass der Work­shop den Orts­bei­räten kein „grünes Licht für einen Neubau“ empfiehlt: „Es wurden konkrete Bedin­gungen für ein Ja zu einem Neubau formu­liert. Wenn es nicht klare Zusagen seitens des Ober­bür­ger­meis­ters und der Wies­ba­dener Rathaus­mehr­heit in Form von verbind­li­chen Erklä­rungen und Beschlüssen gibt, werden die AUF-Frak­tionen in den beiden Orts­bei­räten einem gemein­samen Neubau auf dem ins Auge gefassten Gelände nicht zustimmen.“

Weiter bat AUF-Spre­cher Porten den Ober­bür­ger­meister darum, einen Vorschlag zu machen, wie die Bürge­rinnen und Bürger aktiv an der Entwick­lung der weiteren Planungen für die Orts­kerne und den vorge­schla­genen Neubau betei­ligt werden könnten. „Bürger­be­tei­li­gung bedeutet mehr als nur infor­miert zu werden und ganz unver­bind­lich mal seine Meinung zu sagen.“ Gerade jetzt, wo in Wies­baden Leit­li­nien zur Bürger­be­tei­li­gung entwi­ckelt würden, biete sich ein konkreter Versuch in Kastel und Kost­heim an: „Aus solchen Erfah­rungen kann man doch lernen.“

Auf Kopf­schüt­teln stieß beim AUF die Umfra­ge­ak­tion der Kost­heimer CDU: „Wir fordern eine verbind­liche Bürger­be­tei­li­gung und keine vagen Meinungs­bilder, an die sich im Zwei­fels­fall keiner halten will“, sagte Porten. Schon die Frage­stel­lung sei ein Problem: „Man darf nur Ja oder Nein ankreuzen – als ob das so einfach wäre.“ Über die Inhalte der Beschluss­emp­feh­lung des Work­shops mit den Bedin­gungen für den Neubau würden die Bürger gar nicht erst infor­miert. Auch ihre Vorstel­lungen und Ideen fielen beim Kreuz­chen­ma­chen unter den Tisch. „Anstatt die Bürger­ver­samm­lung abzu­warten, wo sich alle infor­mieren und disku­tieren können, wird Stim­mung gegen einen Neubau gemacht und die wird gezielt abgefragt.“