Antrag Nr. 16/2019 zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Kastel am Dienstag, 21. Mai 2019
Vorstellung der Planungen zum Projekt „Helling-Höfe“
Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat möge dahingehend tätig werden, dass dem Ortsbeirat das Projekt „Hellinghöfe“ (siehe Tagesordnung des Gestaltungs- und Denkmalbeirats vom 22.5.2019) in öffentlicher Sitzung vorgestellt wird.
Begründung: Das Projekt bzw. seine Planung ist für den Stadtteil Mainz-Kastel von erheblicher Bedeutung.
Antrag Nr. 12/2018 zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Kastel am Mittwoch, 21. November 2018
Grundlagen der Verkehrsprognose Hochkreisel/Theodor-Heuß-Brücke
Der Ortsbeirat wolle beschließen: Der Magistrat möge detailliert darlegen, welche Annahmen der Aussage zu Grunde liegen, der Verkehr auf der Theodor-Heuß-Brücke bzw. dem Hochkreisel Kastel werde bis zum Jahr 2030 (nur) um 7% zunehmen. Der Ortsbeirat erwartet die Angabe der verwendeten Datenquellen und Rechenschritte, die zu dieser Prognose führten.
Der Ortsbeirat erwartet
auch eine Antwort auf die Frage, welche künftigen Wohngebiete in Nähe der
Theodor-Heuß-Brücke (zumindest im Umkreis von 5 km) mit welcher
prognostizierten Zahl an Wohnungen und Einwohner*innen in die Prognose
einbezogen wurden und ob dabei auch entsprechende künftige Wohnbebauung auf der
anderen Rheinseite berücksichtigt wurde und wenn ja, in welcher Größenordnung.
Antrag Nr. 09/2018 zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Kastel am Dienstag, 16. Oktober 2018
Verkehrssituation an der Außenstelle „Kastel Housing“ der Gustav-Stresemann-Schule –endlich verkehrssichernde Maßnahmen durchführen!
Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Ortsbeirat macht sich die Forderungen aus der Bürgerschaft zu eigen, das Umfeld der Gustav-Stresemann-Schule, Außenstelle Kastel Housing Area, verkehrssicher zu gestalten.
Hierfür geeignet
erscheinen folgende von der Bürgerschaft vorgeschlagene Maßnahmen:
1. Fortsetzung des Bürgersteigs in die Einfahrt zur Schule
2. Kennzeichnung des Gebiets mit Verkehrsschildern „Achtung Kinder“ oder „Achtung Schule“
Befremdet hat Ronny Maritzen, Fraktionssprecher des AUF Kastel, auf die massiven Eingriffe in der Weichholzaue am Kasteler Rheinufer auf der Höhe des Helling-Wohnviertels reagiert: „Ich frage mich, warum das nötig war.“ Maritzen, der als grüner Stadtverordneter auch Vorsitzender des Umweltausschusses ist, hat von dem Kahlschlag aus der Presse erfahren. Weder im Ortsbeirat noch im Ausschuss habe es, so Maritzen, Informationen über diese Maßnahmen gegeben.
Maritzen fürchtet, dass hier ohne Not der Lebensraum von Tieren zerstört wurde. „Sollte es sich zum Beispiel bewahrheiten, dass ein Baum gefällt wurde, in dem Wildbienen gelebt haben, wäre das wider alle Vernunft. Die Tiere sind durch die Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Umweltamt da keine Bedenken gehabt haben soll.“ Maritzen hat jetzt das Umweltamt um nähere Informationen zu der Fällung gebeten.
Antrag Nr. 04/2017 zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Kastel am Dienstag, 24. Januar 2017
Beschilderung Schule Kastel Housing
Der Ortsbeirat wolle beschließen: Der Magistrat wird gebeten, kurzfristig die wirksame und ordnungsgemäße Beschilderung des Schulgebäudes auf dem Areal Kastel Housing zu veranlassen.
Antrag Nr. 09/2016 zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Kastel am Dienstag, 20. September 2016
Kastel Housing – Spiel- und Sportstätten öffentlich zugänglich
Der Ortsbeirat wolle beschließen: Der Magistrat möge unverzüglich das Schriftstück „Privatgrundstück..“ an den Eingängen zu Kastel Housing entfernen lassen und die mit der Verwaltung des Grundstücks befassten Stellen darüber aufklären, dass die Spiel- und Sportflächen auf dem Gelände Kastel Housing Area entsprechend der dem Ortsbeirat mitgeteilten Festlegung öffentlich zugänglich zu halten sind.
Entgegen der Festlegung des Magistrats (Dezernat II), dass die Spiel- und Sportflächen auf der Kastel Housing Area öffentlich zugänglich sind wurde an den Eingängen neuerdings ein Schriftstück (möglicherweise von einem „Hausmeisterservice Stenzel“) angebracht, auf dem zu lesen ist: „Privatgrundstück. Unbefugten ist das Betreten und Befahren verboten!“
Antrag Nr. 04/2016 zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Kastel am Montag, 2. Mai 2016
Fuß- und Radwegverbindung Marie-Juchacz-Straße/ Housing Area sichern bzw. schaffen
Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat möge für dafür Sorge tragen, dass die notwendigen Rechte an den Flächen gesichert werden, um eine Fuß- und Radwegverbindung Marie-Juchacz-Straße/ Housing Area zu schaffen
Begründung: Bei der zu erwartenden Entwicklung des Geländes ehemalige „Housing-Area“ in der Wiesbadener Straße ist die infrastrukturelle Anbindung frühzeitig mitzuplanen.
In Kastel sind die Siedlungsgebiete oftmals durch große Straßen, fehlende Fuß- und Radwege oder Schienen voneinander getrennt und liegen wie Inseln nebeneinander.
Es ist wünschenswert, bei zukünftigen Entwicklungen einer Fortführung dieser Struktur von Anfang an entgegenzuwirken.
Kritisch bewertet der Arbeitskreis Umwelt und Frieden (AUF) AKK die Pläne der Stadt, die Zulassungsstelle von Schierstein nach Amöneburg zu verlegen: „Die Wiesbadener Landstraße ist jetzt schon stark mit Durchgangsverkehr belastet, ein zusätzliches Verkehrsaufkommen ist nicht zu verantworten,“ argumentiert Ronny Maritzen, Sprecher der AUF-Fraktion im Kasteler Ortsbeirat.
„Geringschätzung der AKK-Stadtteile“
Zusätzlicher Verkehr, die Rede ist derzeit von 400 Autos pro Tag, belaste nicht nur Amöneburg, sondern auch den Kasteler Westen. Bei solchen Planungen nicht einmal ein Verkehrsgutachten heranzuziehen, mache wieder einmal die Geringschätzung der AKK-Stadtteile deutlich: „In der Wiesbadener Landstraße muss es darum gehen, die Wohn- und Lebensqualität zu verbessern – und nicht nachhaltig zu verschlechtern,“ argumentiert Maritzen. Dass der zuständige Ortsbeirat nicht beteiligt wurde, sei ebenfalls nicht hinzunehmen.
Weiter kritisiert Maritzen die undurchsichtige Finanzierung des geplanten Neubaus, er forderte den Magistrat auf, die Karten auf den Tisch zu legen. „Der Verdacht, dass hier wieder einmal öffentliche Kassen von privaten Investoren geplündert werden sollen, lässt sich ja nicht von der Hand weisen.“
Antrag Nr. 01/2016 zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Kastel am Dienstag, 19. Januar 2016
Entwicklung der Schulen und Kindertagesstätten in Mainz-Kastel
Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat möge mitteilen,
1. welche Maßnahmen eingeleitet wurden, um die absehbar notwendigen Kapazitätserweiterungen an Kindertagesstätten und Schulen im Ortsbezirk Mainz-Kastel bzw. in den AKK-Stadtteilen zu erreichen,
2. welche Maßnahmen für den Ausbau von Freizeiteinrichtungen und die Unterstützung von ehrenamtlich tätigen Personen, insbesondere ortsansässigen Vereinen, und für das Kinder- und Jugendzentrum AKK geplant sind,
3. wie der aktuelle Sachstand und der weitere Zeitplan hinsichtlich der Nutzung der ehemaligen Hausmeisterwohnung auf dem Gelände der Gustav-Stresemann-Schule ist,
Antrag Nr. 13/2014 zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Kastel am Dienstag, 24. Juni 2014
Stadtentwicklung im Westen von Mainz-Kastel
Unbestritten besteht in der Rhein-Main-Region, im Raum Mainz-Wiesbaden und so auch in Mainz-Kastel ein wachsender Bedarf an Wohnraum; insbesondere für Menschen, die nicht über große Vermögen oder hohe Einkommen verfügen.
Es ist auch unbestritten, dass gerade in dicht besiedelten Gebieten, mit bereits hohen Belastungen an Verkehrslärm und Emissionen, nicht noch weitere naturnahe Flächen verbaut werden sollten. Hingegen sollten mögliche Konversionsflächen genutzt und einer sozial und ökologisch verträglichen Wohnbebauung zugeführt werden.
In Mainz-Kastel sind in den letzten Jahrzehnten sowohl Baugebiete auf naturnahen Flächen (z. B. „In den Krautgärten“) als auch auf Konversionsflächen (z. B. „An der Helling“) entstanden. Neben dem gegenwärtig noch militärisch genutzten Gelände „Kastel Storage Station“ in Kastel-Mitte scheint gerade im Westen Kastels ein großes Entwicklungspotential für neue Wohnnutzungen zu liegen.