Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten zu prüfen, inwieweit die Möglichkeit besteht, mit den Herstellern von Navigationssystemen darüber zu verhandeln, den Streckenabschmitt der durch Mainz-Kostheim führenden Bundesstraße bei der Routenberechnung für den Fernverkehr nicht mehr zu erfassen.
Schlagwort: Alt-Kostheim
Hauptstraße als Tempo-30-Zone
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, die Hauptstraße in Mainz-Kostheim ab Kreuzung Mainzer Weg als Tempo-30-Zone auszuweisen.
Verkehrsspiegel Mathildenstraße / Ecke Hauptstraße
Der Magistrat der Stadt Wiesbaden wird gebeten, an der Ecke Mathildenstraße / Hauptstraße einen Verkehrsspiegel anzubringen, der den PKWs, die in die Hauptstraße einbiegen möchten, die Sicht auf den in der Hauptstraße fließenden Verkehr ermöglicht.
Ergebnis:
Antrag abgelehnt, 12 Nein, 2 Ja.
Fußgängerüberweg an der Hauptstraße / Höhe Alte Apotheke
Der Magistrat der Stadt Wiesbaden wird gebeten, eine gelb blinkende Ampel am Fußgängerüberweg auf der Hauptstraße (zwischen Bank und Alte Apotheke) zu installieren. Diese Ampel soll PKWs, die aus der Maarauestraße kommen und links in die Hauptstraße abbiegen, darauf hinweisen, dass die Fußgängerampel gleichzeitig grün ist.
Ergebnis:
Antrag abgelehnt. 7 Ja, 7 Nein, Abstimmung erfolgte ohne Herrn Gruber (SPD).
Zebrastreifen an Fußgängerquerung in der Hauptstraße
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, die Fußgängerquerung hinter dem Altenwohnheim „EVIM“ und vor der Taunusstraße mit einem Zebrasteifen zu markieren.
Keine Abstimmung. Zurückgestellt bis der Seniorenbeauftrage Dr. Schmidt ein Gespräch mit der EVIM durchführt.
AUF Kostheim kritisiert Umgestaltung des Platzes am Weinbrunnen
„Einer der schönsten Orte wurde verschandelt“
Entsetzt reagiert der Kostheimer Arbeitskreis Umwelt und Frieden auf die Umgestaltung des Platzes am Weinbrunnen. „Einer der schönsten Orte in Alt-Kostheim wurde verschandelt. Die Idylle des Platzes ist dahin“, kritisiert AUF-Vertreterin Marion Mück-Raab die Umgestaltung.
Das Argument, der Rasen müsse weg, weil sich der Platz zu einer Plattform für Feste entwickelt habe, bezeichnete sie als abenteuerlich. Schließlich ginge es gerade einmal um drei Veranstaltungen im Spätjahr. „Deshalb macht man doch keine Wiese platt.“ Wer Grünflächen zubetoniere, nur damit es ordentlich aussehe, lege offenbar gar keinen Wert auf eine natürliche Umgebung.
AUF-Fraktionssprecher Frank Porten kritisierte auch die Kosten der Beton-Aktion. Nach AZ-Berichterstattung soll die vom Ortsbeirat Kostheim mit mehreren zehntausend Euro mitfinanziert worden sein. „Ich wüsste schon gerne genau, wieviel der Ortsbeirat aus seinen Mitteln zur Verfügung gestellt hat,“ sagte Porten. Er kündigte an, die Öffentlichkeit über die Höhe der Summe zu informieren.
Porten fürchtet, dass das Zubetonieren des Weinprobierstandes nur ein kleiner Vorgeschmack ist, auf das, was den Kostheimern angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Kostheimer Ortsbeirat noch bevorsteht. Dagegen kündigte er den Widerstand seiner Fraktion an: „Beton statt Grün – diese Entwicklung werden wir zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern verhindern.“
Streckenänderung der Buslinie 56
Der Ortsbeirat Mainz-Kostheim erhebt schärfsten Protest dagegen, dass die Strecke der Buslinien 56 geändert wird.
Der Ortsbeirat Mainz-Kostheim fordert eine Rücknahme der geplanten Maßnahmen bis mit der MVG eine annehmbare Lösung gefunden wird.
Der Ortsbeirat Mainz-Kostheim fordert für die Zukunft, bei solch erheblichen Änderungen des Fahrplans in die Planungen eingebunden zu werden.
Begründung:
Die Linie 56 soll dahin gehend geändert werden, dass die Streckenführung aus Richtung Mainz kommend nicht mehr über die Haltestelle Bürgerhaus Kostheim geführt wird. Es wird faktisch eine Streckenzusammenlegung mit der Linie 54 durchgeführt. Außerdem wird mit dem Wegfall der Linie 58 ein erheblicher Rückschritt an die Anbindung zum Nahverkehr geschaffen.
Dies ist eine unzumutbare Verschlechterung für die Anwohner im alten Ortskern von Kostheim.
Es betrifft die Schulkinder, die nun die erheblich stärker befahrene Hauptstraße überqueren müssen. Der Weg ist für ältere und gehbehinderte Menschen zur nächsten Bushaltestelle zu weit.
Antragsgemäß einstimmig angenommen.
Fußgängerüberweg Hauptraße / Winterstraße
Der Ortsbeirat Mainz-Kostheim bittet den Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden zu veranlassen, dass die Absenkung der Bürgersteigkante an der Fußgängerampelanlage an der Einmündung Winterstraße in die Hauptstraße wiederhergestellt wird.
Begründung:
Seit Oktober 2004 sind die Arbeiten an den Versorgungsleitungen in der Hauptstraße abgeschlossen. Dabei versäumte es die Baufirma abgeflachte Bordsteine an dem Fußgängerüberweg zu verwenden und setzte zu hohe Bordsteine ein. Seit dem ist das Überqueren der Hauptstraße für Gehbehinderte, ältere Bürger ein großes Handicap.
Trotz mehrmaliger Beschwerden von Bürgern und der Ortsverwaltung hat das Tiefbauamt es nicht geschafft, den Bürgersteig an dem Fußgängerüberweg so herrichten zu lassen, dass ein müheloses Überqueren der Straße möglich ist.
Antragsgemäß einstimmig angenommen.
Verkehrskontrolle Burgstraße/Hauptstraße
Der Ortsbeirat Mainz-Kostheim bittet den Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden zu veranlassen, dass weitere Verkehrskontrollen in der Burgstraße und Hauptstraße durchgeführt werden.
Begründung:
Es ist weiterhin zu beobachten, dass eine große Anzahl von Personenwagen von der Mainbrücke aus Gustavsburg kommend, in die Burgstraße und Hauptstraße einfahren.
Bei einer Enthaltung (CDU) angenommen.
Ausweisung Wendeplatz Hauptstraße
Der Ortsbeirat Mainz-Kostheim bittet den Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden zu veranlassen, dass der Wendeplatz an der Hauptstraße mit einem entsprechenden Schild ausgewiesen wird.
Begründung:
Mit der Ausweisung des Wendeplatzes werden die Wendemanöver vor der Verkehrsweiche auf den dafür vorhandenen Wendeplatz verlagert.
Der Antrag wird von der antragstellenden Fraktion zurückgestellt.