AUF Kostheim will virtuell tagen – Ortsbeiratssitzungen unverzichtbar

Der AUF Kost­heim fordert, dass umge­hend eine Rechts­grund­lage geschaffen wird, die es Orts­bei­räten ermög­licht, online ihre Sitzungen durch­zu­führen. Der Magis­trat in Wies­baden solle dazu auf Landes­ebene aktiv werden.

„Die Situa­tion, dass der Orts­beirat quasi hand­lungs­un­fähig ist, ist für uns nicht hinnehmbar. Einschät­zungen, es sei nicht so wichtig, ob wir tagen oder nicht, können wir nicht nach­voll­ziehen. Wir sind der Auffas­sung, dass die Betei­li­gung der Orts­bei­räte am kommu­nalen Geschehen nicht verzichtbar ist,” heißt es in einem Schreiben der Frak­ti­ons­spre­cherin Marion Mück-Raab an die anderen Frak­tionen des Gremiums. Darin bittet sie darum, die Forde­rung ihrer Frak­tion nach Online-Sitzungen zu unterstützen.

Die Sitzung des Kost­heimer Orts­bei­rates, die in dieser Woche statt­finden sollte, wurde wie schon die Dezember-Sitzung wegen der Infek­ti­ons­ge­fahr abge­sagt. Bereits im November hatte der Kost­heimer Orts­beirat coro­nabe­dingt nur sehr kurz getagt und die meisten Punkte zurück­ge­stellt. Mück-Raab hat erheb­liche Bedenken, wie es in den nächsten Monaten weiter­gehen soll. „Uns erscheint es nicht so, dass sich ab Februar die Lage so entspannen könnte, dass problemlos Sitzungen statt­finden können.” 

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Schulwegsicherheit bleibt Thema in Kostheim

Das Thema Schul­weg­si­cher­heit ist im Kost­heimer Orts­beirat nicht vom Tisch. Das begrüßt die Kost­heimer AUF-Frak­tion. Orts­vor­steher Stephan Lauer (CDU) will dem Orts­beirat jetzt einen Orts­termin gemeinsam mit Schul­lei­terin Vera Witkowski vorschlagen.

„Ich hoffe, dass die Kollegen im Orts­beirat dann sehen werden, wie wichtig es ist, hier aktiv zu werden,“ erklärte Marion Mück-Raab für ihre Frak­tion. Offenbar erkenne man noch nicht, wie gefähr­lich dieser Taxi­ver­kehr vor der Grund­schule für die Kinder sei.

Das Unfall­ri­siko für Schul­kinder steige durch das hohe Verkehrs­auf­kommen erheb­lich. Dies lässt sich auch einer Infor­ma­ti­ons­bro­schüre des ADAC entnehmen, die die AUF-Frak­tion dem Orts­beirat vor der Sitzung zur Kenntnis gegeben hat. Dem ADAC zufolge werden in der morgend­li­chen Hektik Kinder über­sehen, durch riskante Park- und Wende­ma­növer kommt es regel­mäßig zu Unfällen.

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Ohne City-Bahn kein Ostfeld!

Erklärung zu Konsequenzen des Bürgerentscheids gegen die City-Bahn

Der Arbeits­kreis Umwelt und Frieden (AUF) AKK bedauert, dass sich beim Bürger­ent­scheid über die City-Bahn eine deut­liche Mehr­heit gegen das Projekt ausge­spro­chen hat. Nach Einschät­zung des AUF ging es bei dieser Abstim­mung jedoch nicht mehr allein um Sach­fragen. In der hoch­emo­tio­na­li­sierten Diskus­sion sei deut­lich geworden, dass viele Bürge­rinnen und Bürger mit der Wies­ba­dener Stadt­po­litik unzu­frieden sind. Nach Einschät­zung des AUF nutzten sie die Abstim­mung, um ihrem Ärger Luft zu machen.

„Beson­ders in Kastel war spürbar, dass gerade Kritiker des Ostfeldes mit ihrem Nein zur City-Bahn der Stadt­re­gie­rung einen Denk­zettel verpassen wollten,“ erklärt dazu Frank Porten für die unab­hän­gige Wähler­ver­ei­ni­gung. Bei allen Präsen­ta­tionen der Ostfeld-Planungen sei so getan worden, als sei die City-Bahn schon längst beschlos­sene Sache – und das Wochen und Monate vor dem Bürger­ent­scheid. „Dass sich Bürger da nicht mehr ernst­ge­nommen fühlen, kann man schon verstehen.“ Doch egal, wo man die Ursa­chen sehe, die Entschei­dung stelle nun die Planungen für das Ostfeld in Frage.

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AUF AKK zum Bürgerentscheid Citybahn

Wichtiger Beitrag zur Verkehrswende und zum Klimaschutz – Teilnehmen und dafür stimmen!

Der Arbeits­kreis Umwelt und Frieden (AUF) AKK fordert alle Bürge­rinnen und Bürger auf, am 1. November 2020 am Bürger­ent­scheid zur City­bahn teil­zu­nehmen: „Ein Bürger­ent­scheid ist eine wich­tige Ergän­zung zur parla­men­ta­ri­schen Demo­kratie. Die Möglich­keit, direkt in Sach­fragen mitzu­ent­scheiden, sollte deshalb unbe­dingt genutzt werden,“ erklärte AUF-Spre­cher Frank Porten für die unab­hän­gige Wählervereinigung.

Der AUF ruft dazu auf, für die Einfüh­rung der City­bahn zu stimmen: „Die City­bahn ist ein wich­tiger Beitrag zur Verkehrs­wende und zum Klima­schutz.“ Der öffent­liche Perso­nen­nah­ver­kehr werde mit einer Stra­ßen­bahn, die auch die Nach­bar­ge­meinden anfährt, viel leis­tungs­fä­higer und damit auch attrak­tiver.“ Mit zusätz­li­chen Bussen sei dieses Ziel nicht zu errei­chen. „In allen Städten, in denen Stra­ßen­bahnen Busli­nien ersetzt haben, stieg das Fahr­gast­auf­kommen deut­lich an.“ Porten verweist auch auf Mainz: Dort habe man mit Stra­ßen­bahnen schon immer gute Erfah­rungen gemacht. „Und auch die Main­zel­bahn ist ein Erfolg, gleich im ersten Jahr über­trafen die Fahr­gast­zahlen alle Prognosen.“

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Seniorenbeiratswahl in Wiesbaden

AUF AKK ruft zur Wahl von Frank Porten auf

Frank Porten, Kandidat zur Seniorenbeiratswahl in Wiesbaden

Der Arbeits­kreis Umwelt und Frieden (AUF) AKK ruft dazu auf, bei den Wahlen zum Senio­ren­beirat in Wies­baden die Liste der Linken zu wählen und damit die Kandi­datur des Kost­heimer AUF-Mitglieds Frank Porten zu unter­stützen. Frank Porten kandi­diert auf Platz 2 der Liste der Linken und hat damit gute Chancen, in den Senio­ren­beirat gewählt zu werden.

Frank Porten:
Seit dreißig Jahren in AKK aktiv

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Ortsbeirat Kostheim verweigert Diskussion zu den Folgen des Baugebiets Ostfeld/Kalkofen für Kostheim

„Ein Kasteler Thema“

Stel­lung­nahme der AUF-Frak­tion Kost­heim, 27. August 2020

Als eine poli­ti­sche Bank­rott­erklä­rung wertet AUF-Frak­ti­ons­spre­cherin Marion Mück-Raab die gest­rige Entschei­dung des Kost­heimer Orts­bei­rates, einen Antrag ihrer Frak­tion zum Bauge­biet Ostfeld/​Kalkofen nicht zu behandeln.

In dem Antrag fordert der AUF die Stadt Wies­baden auf, den Kost­heimer Orts­beirat – genauso wie die Orts­bei­räte Kastel, Amöne­burg, Erben­heim und Biebrich – in die Planungen mitein­zu­be­ziehen. Begründet wird das mit der drohenden Verschär­fung der Hitze­be­las­tung für Kost­heim und der zuneh­menden Verkehrsbelastung.

Dem Geschäfts­ord­nungs­an­trag der SPD, den Antrag von der Tages­ord­nung zu nehmen, folgten alle anderen Frak­tionen im Orts­beirat. „Es ist ein Kasteler Thema“, so Walter Losem (SPD) wort­wört­lich. Dass die Zerstö­rung eines Quell­ge­bietes für Kalt­luft, keine sechs Kilo­meter von Kost­heim entfernt, die Kost­heimer Nächte in Zukunft noch heißer werden lässt, bestritt er kurz – verwei­gerte aber die Diskus­sion zu diesem Thema.

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Präsenzveranstaltung am Donnerstag, 27.8. wegen Corona abgesagt!

AUF kündigt Online-Veran­stal­tung zum Ostfeld an

Präsenz­ver­an­stal­tung am Donnerstag, 27.8. wegen Corona abgesagt!

Aufgrund der Entwick­lung der Corona Pandemie – auch – in Wies­baden hat sich der AUF AKK entschieden, die für Donnerstag, 27. August 19:00 Uhr geplante Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung zum Ostfeld als Präsenz­ver­an­stal­tung ausfallen zu lassen.

Frank Porten, Spre­chers des AUF AKK:
„Wir bedauern das sehr, zumal die Veran­stal­tung schon einmal wegen Corona verschoben werden musste. Um das zwei­fels­frei vorhan­dene Infor­ma­ti­ons­be­dürfnis zum umstrit­tenen Projekt Ostfeld dennoch zu bedienen, planen wir nun ein digi­tales Format. Ob wir online streamen können, ist noch offen, das wird voraus­sicht­lich an den tech­ni­schen Möglich­keiten im Bürger­haus schei­tern; wir werden die Veran­stal­tung jeden­falls aufzeichnen und dann per Video verbreiten, z.B. über YouTube.“

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AUF fordert Nachbesserungen bei Eintrittspreisen in den Schwimmbädern

Nach­bes­se­rungs­be­darf sieht der Arbeits­kreis Umwelt und Frieden (AUF) Kost­heim bei den Rege­lungen zum Eintritt in die Schwimm­bäder: „Bei allem Verständnis dafür, dass zur Zeit kein normaler Schwimm­bad­be­trieb möglich ist – dass sämt­liche Ermä­ßi­gungen auf Eintritts­preise entfallen, ist für uns nicht nachvollziehbar.“

Die Eintritts­preise, so Frak­ti­ons­spre­cherin Marion Mück-Raab, seien ohnehin schon sehr hoch, für Erwach­sene, die täglich eine Stunde schwimmen gehen wollten, sei das bei einem Eintritt von 5 Euro ein teures Vergnügen. „Alle, die sich aus diesem Grund eine Halb­jah­res­karte von 280 Euro gekauft haben, können diese jetzt nicht nutzen. Auch Ermä­ßi­gungen für Studenten sind im Moment nicht möglich. „Wir können verstehen, dass über den Erwerb der E-Tickets Besu­cher­zahlen gesteuert und proble­ma­ti­sche Warte­schlangen vermieden werden müssen – unver­ständ­lich ist uns, dass bei diesem System keine Ermä­ßi­gungen möglich sein sollen –und sei es über Rückerstattungen.“ 

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Erklärung zur Straßenbenennung „An der Rampe“

„Es war ein Fehler von uns, nicht schon in der Sitzung deut­lich auf die Proble­matik dieses Namens hinzu­weisen,“ erklärte AUF-Frak­ti­ons­spre­cherin Marion Mück-Raab zum Beschluss des Kost­heimer Orts­bei­rates, eine Straße im neuen Linde-Viertel „An der Rampe“ zu nennen.

Die AUF-Frak­tion sei von dem Namens­vor­schlag, der erst in der Sitzung bekannt wurde, völlig über­rascht worden. „Wir hatten Bedenken, die ohnehin schon sehr schwie­rige Diskus­sion zu sprengen. Deshalb haben wir nichts dazu gesagt, wie belastet dieser Name ist. Das war ein Fehler.“ 

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Straßennamen im LINDE-Viertel

In der nächsten Orts­bei­rats­sit­zung in Mainz-Kost­heim stehen die Stra­ßen­namen im Linde-Viertel wieder auf der Tages­ord­nung. Wir hatten schon im Dezember die Helene-von-Bila-Prome­nade vorge­schlagen, für die von Wies­baden abge­lehnte Barba­rossa-Straße möchten wir Beatrix von Burgund zur Diskus­sion stellen.

Vorab schon mal einige Hinter­grund­in­for­ma­tionen über die beiden Frauen.

Helene von Bila-Promenade

Helene von Bila wurde 1904 in Halle geboren und starb im Alter von 80 Jahren in Wies­baden. Sie gehörte der SPD an und war eine der ersten Frauen im Wies­ba­dener Magis­trat, dort war sie jahr­zehn­te­lang aktiv.

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„Keine Zeitschrift, kein Radiergummi, nicht einmal eine Trauerkarte“

AUF Kost­heim begrüßt Grün­dung der ILKO in Kost­heim und fordert Bürger­be­tei­li­gung schon bei den Planungen

„Wir freuen uns sehr, dass sich Kost­heimer Bürge­rinnen und Bürger aktiv für die Gestal­tung eines neuen Orts­kerns enga­gieren wollen,“ kommen­tiert AUF-Frak­ti­ons­spre­cherin Marion Mück-Raab die Grün­dung der „Initia­tive Lebens­wertes Kost­heim“. Ihre Frak­tion teile die Befürch­tungen vieler Bürge­rinnen und Bürger, dass der Kost­heimer Orts­kern ausschließ­lich „mit Wohnungen zuge­baut“ werde. „Das hören wir hier überall, auch die Klage, dass man in Alt-Kost­heim keine Zeit­schrift, keinen Radier­gummi, nicht einmal eine Trau­er­karte kaufen kann.“

Mück-Raab begrüßt zwar die Zusi­che­rung von Ober­bür­ger­meister Gert-Uwe Mende, sich an die Verspre­chen seines Amts­vor­gän­gers zu halten. Sven Gerich hatte zuge­sagt, Stadt­teil­bi­blio­thek, Senio­ren­treff und auch einen Platz für einen Wochen­markt oder Feste im alten Orts­kern zu erhalten. Doch die Vorstel­lungen der Bürger, so Mück-Raab, gingen viel weiter. „Sie wünschen sich, auch Ärzte künftig noch fußläufig zu errei­chen, sie wünschen sich die Möglich­keit, wenigs­tens ein kleines Angebot an Waren des tägli­chen Bedarfs zu bekommen.“ Diese Wünsche dürfe man nicht einfach übergehen.

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Wohnungsleerstand? Brief des AUF Kostheim an Stadtrat Christoph Manjura

An den
Dezer­nenten für Soziales, Bildung, Wohnen und Inte­gra­tion
Stadtrat Chris­toph Manjura 

8. Oktober 2019

Vorstel­lung der Sozi­al­raum­ana­lyse
Wohnungs­leer­stand in Mainz-Kost­heim

Sehr geehrter Herr Manjura,

wie Sie sicher aus der Pres­se­be­richt­erstat­tung wissen, befürchten wir – nach Lektüre der aktu­ellen Sozi­al­raum­ana­lyse – dass in Kost­heim mehr als 400 Wohnungen leer stehen.

Um das zu klären, hatten wir im Orts­beirat Kost­heim einen Antrag gestellt und wollten auf diesem Weg erfahren, ob wir mit dieser Einschät­zung richtig oder falsch liegen. Zu unserem Bedauern hatte der Orts­beirat kein Inter­esse an dieser Frage.

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AUF Kostheim ergänzt Namensvorschläge für Straßen im Linde-Quartier

„Mala Zimet­baum ist eine verges­sene Heldin der Geschichte“

Der AUF Kost­heim hat einen weiteren Vorschlag für die Stra­ßen­namen im neuen Linde-Quar­tier gemacht. Er schlägt vor, an die Jüdin Mala Zimet­baum zu erin­nern, die 1944 in Ausch­witz starb und deren Familie einige Jahre in Mainz lebte.

Mala Zimet­baum gehörte zu den Häft­lingen in Ausch­witz, die Wider­stand leis­teten. Sie rettete zahl­losen Menschen das Leben, indem sie Medi­ka­mente oder Essen auftrieb, sie warnte Häft­linge, die im Kran­ken­block waren, vor Selek­tionen, sie sorgte dafür, dass schwache Menschen eine leich­tere Arbeit bekamen. Die junge Frau bewies viel Mut, was auch ihr Flucht­ver­such aus Ausch­witz im Juni 1944 beweist. „Nach unseren Recher­chen gab es nur wenige Menschen, die sich das über­haupt trauten. Keine 700 Flucht­ver­suche sind in der Lager­ge­schichte belegt, nur sech­zehn davon waren Frauen,“ erklärte Frak­ti­ons­spre­cherin Marion Mück-Raab.

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