Seniorenbeiratswahl in Wiesbaden

AUF AKK ruft zur Wahl von Frank Porten auf

Frank Porten, Kandidat zur Seniorenbeiratswahl in Wiesbaden

Der Arbeits­kreis Umwelt und Frieden (AUF) AKK ruft dazu auf, bei den Wahlen zum Senio­ren­beirat in Wies­baden die Liste der Linken zu wählen und damit die Kandi­datur des Kost­heimer AUF-Mitglieds Frank Porten zu unter­stützen. Frank Porten kandi­diert auf Platz 2 der Liste der Linken und hat damit gute Chancen, in den Senio­ren­beirat gewählt zu werden.

Frank Porten:
Seit dreißig Jahren in AKK aktiv

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Ein ungeheuerlicher Angriff auf demokratisch gewählte Bürgervertreter

Erklärung des Arbeitskreis Umwelt und Frieden (AUF) AKK zum Ausschluss von Irmi Jungels und Ronny Maritzen aus der Ortsbeiratssitzung in Kastel

Am 15. September 2020 wurden in der Sitzung des Orts­bei­rates Mainz-Kastel Irmi Jungels und Ronny Maritzen – beide gehören der AUF-Frak­tion an – beim Punkt „Entwick­lungs­sat­zung zum städ­te­bau­li­chen Entwick­lungs­be­reich Ostfeld“, gemeinsam aufge­rufen mit „Lärm­gut­achten zum Ostfeld,“ aus der Sitzung ausge­schlossen. Sie durften weder an der Diskus­sion noch an der Abstim­mung über das in Kastel umstrit­tene Projekt teil­nehmen und mussten den Raum verlassen.

Über den Ausschluss der beiden gewählten Beirats­mit­glieder entschied der Orts­beirat. Er schloss sich mit knapper Mehr­heit der Sicht­weise des Rechts­amtes der Stadt Wies­baden vom 3. September 2020 an, das sich mit einem mögli­chen „Wider­streit der Inter­essen“ nach § 25 HGO von Ronny Maritzen befasste. Irmi Jungels lag zu einem mögli­chen Inter­es­sen­kon­flikt nichts vor: Weder von Seiten des Rechts­amtes noch von anderer offi­zi­eller Seite.

Hierzu erklärt der Arbeits­kreis Umwelt und Frieden (AUF) AKK:

Ronny Maritzen und Irmi Jungels wohnen am Fort Biehler in Kastel, einem Wohn­ge­biet, das an das geplante Bauge­biet ledig­lich angrenzt. Wie von der Stadt Wies­baden immer wieder versi­chert wurde, haben die Bewohner dieser Sied­lung keinerlei Konse­quenzen wie zum Beispiel Umsied­lung oder Enteig­nung zu befürchten. Sie sind von den Baumaß­nahmen nicht betroffen.

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Präsenzveranstaltung am Donnerstag, 27.8. wegen Corona abgesagt!

AUF kündigt Online-Veran­stal­tung zum Ostfeld an

Präsenz­ver­an­stal­tung am Donnerstag, 27.8. wegen Corona abgesagt!

Aufgrund der Entwick­lung der Corona Pandemie – auch – in Wies­baden hat sich der AUF AKK entschieden, die für Donnerstag, 27. August 19:00 Uhr geplante Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung zum Ostfeld als Präsenz­ver­an­stal­tung ausfallen zu lassen.

Frank Porten, Spre­chers des AUF AKK:
„Wir bedauern das sehr, zumal die Veran­stal­tung schon einmal wegen Corona verschoben werden musste. Um das zwei­fels­frei vorhan­dene Infor­ma­ti­ons­be­dürfnis zum umstrit­tenen Projekt Ostfeld dennoch zu bedienen, planen wir nun ein digi­tales Format. Ob wir online streamen können, ist noch offen, das wird voraus­sicht­lich an den tech­ni­schen Möglich­keiten im Bürger­haus schei­tern; wir werden die Veran­stal­tung jeden­falls aufzeichnen und dann per Video verbreiten, z.B. über YouTube.“

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„Argumente aus der Mottenkiste“ – AUF Kostheim beklagt fehlenden Gestaltungswillen in der Wiesbadener Schulpolitik

Mehr Gestal­tungs­willen in der Wies­ba­dener Schul­po­litik“, das wünscht sich der Kost­heimer Arbeits­kreis Umwelt und Frieden (AUF).

„Die Diskus­sion um zwei Gymna­sien, die wir gerade in Wies­baden erleben, ist bekla­gens­wert, auf aktu­elle Themen und Entwick­lungen in der bildungs­po­li­ti­schen Diskus­sion wird kaum Bezug genommen“, reagierte Marion Mück-Raab, Frak­ti­ons­spre­cherin des AUF Kost­heim, auf die jüngste Pres­se­mit­tei­lung der Verei­ni­gung Christ­de­mo­kra­ti­scher Lehrer.

Es wirke so, als sei für die CDU-Lehrer die Zeit stehen geblieben. Unbe­ein­flusst von PISA-Studien und anderen Lern­stands­er­he­bungen, unbe­ein­druckt von den Bildungs­er­geb­nissen in anderen Ländern wie Skan­di­na­vien, bemühten die CDU-Vertreter Horror­bilder einer „Zwangs­ein­heits­schule“. „Das sind Argu­mente aus der Motten­kiste.“ Fast alle euro­päi­schen Länder setzten mitt­ler­weile auf längeres gemein­sames Lernen, eine vier­jäh­rige Grund­schule sei die Ausnahme, auch in Deutsch­land sei der Reform­be­darf an Gymna­sien schon lange genug Thema.

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AUF AKK zum Ostfeld: „Fahrlässiger Umgang mit einem wertvollen Gebiet“

Besorgt reagiert der Arbeits­kreis Umwelt und Frieden AKK auf das Klima­gut­achten, das Fach­leute zum geplanten Entwick­lungs­ge­biet Ostfeld vorge­legt haben. Die Experten warnen davor, bei einem Projekt dieser Größen­ord­nung den Klima­wandel auszu­blenden. Sie empfehlen eine geringe Bebauung, um die Folgen auf das lokale Klima zu dämpfen.

„Diese Empfeh­lungen sind leider sehr vage“, kommen­tiert der AUF AKK die gutach­ter­li­chen Empfeh­lungen. Nach den Infor­ma­tionen, die dem AUF vorliegen, beschränkt sich das Gutachten auf nur allge­meine Aussagen zum Klima­wandel, konkrete Angaben zu der zu erwar­tenden Hitze­be­las­tung fehlten völlig. Eine ernst­hafte Ausein­an­der­set­zung, wie sich das Klima durch die Bebauung verän­dern werde, hält der AUF aber für notwendig:

„Der letzte Sommer mit seinen tropi­schen Tempe­ra­turen hat gezeigt, wie belas­tend sich extreme Hitze auf die Bevöl­ke­rung auswirkt. Die hohen Tempe­ra­turen tags wie nachts sind nicht nur für alte und kranke Menschen gefähr­lich, sie haben auch zu Ernte­aus­fällen und Wald­bränden geführt.“

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AUF AKK radelt wieder beim Stadtradeln mit

Wie bereits in den Vorjahren betei­ligt sich der Arbeits­kreis Umwelt und Frieden (AUF) AKK mit einem Team beim Stadt­ra­deln. „Wir möchten damit unserer Forde­rung nach einer fahr­rad­freund­li­chen Kommune Nach­druck verleihen“, erklärt Stefan Knipl, Orts­bei­rats­mit­glied des AUF in Kost­heim und Team-Chef der Stadt­radler. Er hält Verbes­se­rungen für den Radver­kehr in Wies­baden für drin­gend nötig. Auch in Kastel und Kost­heim gäbe es noch einiges zu tun: „Es fehlen Radwege und Fahr­rad­schutz­streifen, die Inter­essen der Auto­fahrer haben hier immer noch Vorrang.“

Mit ihrer Teil­nahme beim Stadt­ra­deln will die unab­hän­gige Wähler­gruppe den Druck auf die poli­tisch Verant­wort­li­chen erhöhen, aber auch ein Bewusst­sein dafür schaffen, dass der Umstieg auf das Fahrrad nötig und möglich ist. Beim Stadt­ra­deln – eine bundes­weite Aktion der Kommunen – melden die Teil­nehmer drei Wochen lang die Kilo­meter, die sie mit dem Fahrrad zurück­ge­legt haben. Es werden Teams gebildet. Das Stadt­ra­deln beginnt am Sonntag, den 3. Juni und endet am 23. Juni 2018. Wer sich noch regis­trieren will:

stadt​ra​deln​.de

Der AUF AKK lädt alle Kasteler, Kost­heimer und Amöne­burger ein, im AUF AKK Team mitzu­ra­deln: „Wir freuen uns über Verstär­kung.“ (Dafür folgenden Link nutzen:

stadt​ra​deln​.de/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​?​&​i​d​=​1​7​1​&​t​e​a​m​_​p​r​e​s​e​l​e​c​t​=​3​48239

AUF AKK freut sich über gutes Ergebnis beim Stadtradeln

Mit großem Erfolg hat das Team „AUF AKK“ am Wies­ba­dener Stadt­ra­deln teil­ge­nommen. „In den letzten drei Wochen hat unser Team 3.299 Kilo­meter zurück­ge­legt, damit konnten wir den 17. Platz in Wies­baden errei­chen“, freut sich Team­ka­pitän Stefan Knipl.

Insge­samt 66 Teams haben sich am Stadt­ra­deln in Wies­baden betei­ligt, der AUF AKK belegte mit 18 Radlern den 17. Platz. Das sei, meint Knipl, doch ein beacht­li­ches Ergebnis für die AKK-Stadt­teile. „Das Stadt­ra­deln ist eine Demons­tra­tion für das Fahr­rad­fahren. Und dass so viele unserem Aufruf gefolgt sind, bei uns mitzu­ma­chen, freut uns.“

Der Umstieg auf das Fahrrad, bekräf­tigte Knipl die Haltung des AUF, sei nicht nur drin­gend nötig, um die CO2-Emis­sionen zu senken, er sei auch gut umzu­setzen. Unter­su­chungen zufolge könnten schon jetzt ein Drittel der Auto­fahrten leicht durch das Fahrrad ersetzt werden. Mit dem Fahrrad zu fahren, biete auch sonst fast nur Vorteile: „Fahr­rad­fahren ist schnell, günstig und gesund.“ Das Ergebnis der AKK-Radler zeige, wie wichtig den Bürge­rinnen und Bürgern in AKK eine Verbes­se­rung des Radwe­ge­sys­tems sei. „Dafür werden wir uns weiterhin in den Orts­bei­räten Kastel und Kost­heim einsetzen.“

Maritzen will Aufklärung über Rodungen am Rheinufer

Befremdet hat Ronny Maritzen, Frak­ti­ons­spre­cher des AUF Kastel, auf die massiven Eingriffe in der Weich­holzaue am Kasteler Rhein­ufer auf der Höhe des Helling-Wohn­vier­tels reagiert: „Ich frage mich, warum das nötig war.“  Maritzen, der als grüner Stadt­ver­ord­neter auch Vorsit­zender des Umwelt­aus­schusses ist, hat von dem Kahl­schlag aus der Presse erfahren. Weder im Orts­beirat noch im Ausschuss habe es, so Maritzen, Infor­ma­tionen über diese Maßnahmen gegeben.

Maritzen fürchtet, dass hier ohne Not der Lebens­raum von Tieren zerstört wurde. „Sollte es sich zum Beispiel bewahr­heiten, dass ein Baum gefällt wurde, in dem Wild­bienen gelebt haben, wäre das wider alle Vernunft. Die Tiere sind durch die Bundes­ar­ten­schutz­ver­ord­nung beson­ders geschützt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Umweltamt da keine Bedenken gehabt haben soll.“ Maritzen hat jetzt das Umweltamt um nähere Infor­ma­tionen zu der Fällung gebeten.

Auf’s Rad in AKK! AUF AKK beteiligt sich am Stadtradeln

Der Arbeits­kreis Umwelt und Frieden (AUF) AKK betei­ligt sich mit einem Team am Stadt­ra­deln. „Auch in Kastel und Kost­heim wollen wir ein Zeichen setzen für den Klima­schutz und vor allem auch für bessere Radwege,“ so das Kost­heimer Orts­bei­rats­mit­glied Stefan Knipl, Team­chef der AUF-Radler.

Beim Stadt­ra­deln – eine bundes­weite Aktion der Kommunen – melden die Teil­nehmer drei Wochen lang die Kilo­meter, die sie mit dem Fahrrad zurück­ge­legt haben. „Jeder kann mitma­chen: Kleine Einkäufe, die man mit dem Fahrrad erle­digt, schlagen genauso zu Buche wie der Weg zum Arbeits­platz. Es gibt so viele Gele­gen­heiten, das Auto stehen zu lassen und auf’s Rad umzu­steigen,“ so Knipl.

Durch hohe Teil­neh­mer­zahlen beim Stadt­ra­deln erhofft sich der AUF auch poli­ti­schen Druck und ein Umdenken bei der Stadt. Gerade in Wies­baden sei für fahr­ad­freund­liche Verbes­se­rungen noch viel Luft nach oben. „2014 hat Wies­baden den letzten Platz des ADFC-Fahr­rad­kli­ma­tests belegt – seitdem ist nicht viel passiert.“ 

Das Umsteigen auf das Fahrrad sei ein Beitrag, die verhält­nis­mäßig hohe Fein­staub­be­las­tung in Wies­baden sowie den Lärm­pegel zu redu­zieren und die Lebens­qua­lität zu stei­gern. Dafür radelt der AUF und freut sich über Verstär­kung: „Im Moment radeln wir in AKK auf den vorderen Plätzen der Wies­ba­dener Teams mit. Wer uns unter­stützen will, kann sich beim Stadt­ra­deln anmelden und unserer Mann­schaft beitreten.“ Jeder Kilo­meter zähle, und ganz wichtig für AKK, auch über die Stadt­grenzen hinaus: „Die Kilo­meter, die wir in Mainz radeln, zählen natür­lich auch mit.“

Demokratie – bald ohne Mehrheit?

Gespräch mit dem Poli­tik­wis­sen­schaftler Peter Reif-Spirek über die Wahl­er­folge der AFD am Freitag, 24. Juni 2016 um 19.00 Uhr im Kasteler Bürgerhaus

Wie bedroh­lich sind die Wahl­er­folge der AFD für die Demo­kratie? Das ist das Thema einer Veran­stal­tung, die der Arbeits­kreis Umwelt und Frieden (AUF) AKK zusammen mit den Grünen Mainz und Wies­baden und den Linken Mainz und Wies­baden in Mainz-Kastel durch­führt. Einge­laden ist der Erfurter Poli­tik­wis­sen­schaftler Peter Reif-Spirek, das Gespräch mit ihm findet am Freitag, den 24. Juni um 19.00 Uhr im Kasteler Bürger­haus statt. 

„Die AFD sitzt erst­mals im rhein­land-pfäl­zi­schen Landtag. In Wies­baden hat sie das hessen­weit beste Ergebnis einge­fahren. In AKK hat fast jeder fünfte Wähler den Rechts­po­pu­listen seine Stimme gegeben. Welche Gründe hat das?“ heißt es in der Einla­dung. Neben der Diskus­sion um Ursa­chen soll es vor allem auch um die Frage gehen, wie man poli­tisch mit dem Erstarken der neuen Rechten umgehen soll. Alle inter­es­sierten Bürge­rinnen und Bürger aus Mainz, Wies­baden und AKK sind eingeladen.

Tempo 30 in der Nacht

Der AUF AKK wird in den Orts­bei­räten Kastel und Kost­heim die Initia­tive für Tempo-30-Zonen in der Nacht ergreifen. Entspre­chende Anträge werden in den nächsten Sitzungen gestellt.

Die Lärm­be­las­tung durch den Stra­ßen­ver­kehr ist unstrittig in der Nacht beson­ders störend und gesund­heits­ge­fähr­dend. Der AUF möchte, dass die von Umwelt­de­zer­nent Arno Goßmann ange­kün­digten Verkehrs­be­schrän­kungen umge­hend ergriffen und nicht auf die lange Bank geschoben werden.

Der AUF bekräf­tigt seine Forde­rung, auch die Verlän­ge­rung der Uthmann­straße, die Hall­garter Straße, und den Mainzer Weg in den Katalog aufzu­nehmen. In der Kost­heimer Haupt­straße muss nicht nur nachts, sondern auch tags­über Tempo 30 durch­ge­setzt werden. Die enge Wohn­be­bauung, der Schwer­last­ver­kehr, dazu noch der rechts­wid­rige Gegen­ver­kehr aus Rich­tung Gustavs­burg gefährden die Sicher­heit der Anwohner beträchtlich.

Rück­fragen bei: AUF AKK Frank Porten, Telefon

AUF AKK sagt Danke

Der AUF AKK freut sich über seine guten Ergeb­nisse in Kastel und Kost­heim, in beiden Stadt­teilen konnte er einen Sitz gewinnen. „Das hat uns gestärkt. Wir können damit unsere sach- und themen­ori­en­tierte Arbeit in den Orts­bei­räten noch besser fort­setzen.“ Dafür dankt der AUF allen Wähle­rinnen und Wählern.

In Kastel wurden Hartmut Bohrer, Ronny Maritzen, Irmi Jungels und Daniela Petto in den Orts­beirat gewählt. Der AUF hat 25,6 % der Stimmen erreicht, damit 4 % zuge­legt. Die Frak­tion hat sich bereits konsti­tu­iert:
Frak­ti­ons­spre­cher bleibt Ronny Maritzen. Die Zusam­men­ar­beit mit der SPD wird fort­ge­setzt, es wurden folgende Verein­ba­rungen getroffen: Orts­vor­ste­herin wird Christa Gabriel (SPD), ihr Stell­ver­treter ist Hartmut Bohrer (AUF). Josef Kübler (SPD) wird Schriftführer. 

Neben diesen perso­nellen Fest­le­gungen haben die Koali­ti­ons­partner verab­redet, die Ende der 90-er Jahre einge­führten Arbeits­kreise zu reak­ti­vieren. „Wir brau­chen den Sach­ver­stand der Bürge­rinnen und Bürger. Sie sollen auf diese Weise stärker mit den Orts­bei­rats­mit­glie­dern ins Gespräch kommen“, erklärt AUF-Frak­ti­ons­spre­cher Ronny Maritzen. 

Ein weiteres Ziel ist es, die Orts­bei­rats­sit­zungen für die Bürge­rinnen und Bürger attrak­tiver zu machen. Minder­heiten- und frem­den­feind­li­chen sowie unde­mo­kra­ti­schen Posi­tionen wollen sich AUF und SPD gemeinsam  entge­gen­stellen. Einsetzen wollen sich SPD und AUF für den Ausbau von Kitas und Schulen als Bildungs­ein­rich­tungen, die Wieder­eröff­nung einer gymna­sialen Ober­stufe in AKK und den Ausbau der betreu­enden Grundschulen. 

Ein weiterer wich­tiger Punkt bleibt das Dauer­thema Sanie­rung der Schulen, beson­ders der Wilhelm-Leuschner-Gesamt­schule und der Albert-Schweitzer-Schule. Öffent­li­cher Nahver­kehr und Radver­kehr sollen gestärkt werden, der Radweg in der Stei­nern Straße endlich gebaut werden.

In Kost­heim wurden Marion Mück-Raab, Frank Porten und Mecht­hilde Coigné in den Orts­beirat gewählt. Auch hier konnte der AUF einen Sitz zulegen, er hat 20,2 % der Stimmen und damit 9,2 % hinzu­ge­wonnen. Das ist das beste Wahl­er­gebnis, das der AUF in Kost­heim bisher erreicht hat.

So groß die Freude über diesen Wahl­er­folg ist, so sehr bedauert der AUF, dass es nicht gelungen ist, die bishe­rige Mehr­heit im Orts­beirat abzu­lösen. „Das wäre schön gewesen – aber man kann ja auch in der Oppo­si­tion hervor­ra­gende Arbeit leisten,“ erklärte Marion Mück-Raab. Der AUF werde sich weiterhin konse­quent an den Bedürf­nissen von  Kost­heim orien­tieren und nicht an den Wünschen der Wies­ba­dener Parteien und Bürokraten.

„Das wird uns noch besser gelingen. Denn der AUF Kost­heim ist in den letzten Monaten sehr viel stärker geworden, viele Bürge­rinnen und Bürger haben begonnen, bei uns mitzu­ar­beiten, sie inter­es­sieren sich für die verschie­denen Sach­themen.“ Die AUF-Frak­tion in Kost­heim wird sich in den nächsten Wochen konsti­tu­ieren, und dabei auch die Arbeits­schwer­punkte für die kommenden Monate festlegen. 

Wich­tige Punkte seien auf jeden Fall die weitere Orts­ent­wick­lung – dazu gehören Schul­fragen, die Gestal­tung der Plätze, das Linde-Viertel, die Frage, was aus dem Orts­kern und dem Bürger­haus werde, aber auch die Bürger­be­tei­li­gung. „Die muss gegen­über Wies­baden durch­ge­setzt werden – aktuell in puncto Reini­gungs­sat­zung. Wir bleiben dabei: Die neuen Gebühren müssen sofort ausge­setzt, gemeinsam mit den Bürge­rinnen und Bürgern muss eine neue Satzung erar­beitet werden.“



AUF zur Party!

Arbeits­kreis Umwelt und Frieden (AKK) trifft sich am Mitt­woch, 9. März 2016 ab 19.00 Uhr im Athle­ten­club (Maaraue)

Zu einer kleinen Party lädt der AUF AKK Freunde und Wähler drei Tage nah den Wahlen ein. Die Party findet statt am Mitt­woch, 9. März ab 19.00 Uhr in den Räumen des Athle­ten­club auf der Maaraue (direkt neben der Rhein­schanze). „Wer sich die Wahl­er­geb­nisse im Detail anschauen und bei der Frage mitreden will, wie es jetzt weiter­geht, ist herz­lich eingeladen.“ 

Einge­laden sind auch alle, beim AUF mitzu­ar­beiten: „Wählen gehen ist ja ganz schön, poli­tisch aktiv werden noch besser.“ Wer mit dem Gedanken spiele, sich in AKK zu enga­gieren, habe an diesem Abend die Gele­gen­heit, den AUF kennen­zu­lernen. Der AUF ist eine unab­hän­gige Gruppe, in der Partei­lose und Mitglieder von Grünen und Linken themen­be­zogen zusammenarbeiten.