Ausgleichsmaßnahmen Rodung Lesselallee

Gemeinsamer Dringlichkeitsantrag von AUF und SPD zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Kostheim am 19. Mai 2016

Der Orts­beirat möge beschließen:
Der Magis­trat der Stadt Wies­baden wird drin­gend gebeten, die in dem Wäld­chen auf der Maaraue geplanten Ausgleichs­maß­nahmen zu über­denken und bereits erteilte Aufträge für den Rückbau von Mauern und Funda­menten zu stornieren.

Weiter bittet der Orts­beirat um Antwort auf seine Fragen vom 24. Februar 2016 sowie eine detail­lierte Darle­gung in der Sitzung des Orts­bei­rates am 29. Juni durch den zustän­digen Dezer­nenten, worin die ökolo­gi­sche Aufwer­tung bestehen soll.

Begrün­dung:
Der Orts­beirat hat erheb­liche Bedenken gegen die Entfer­nung dieser Mauer­reste. Diese Bedenken wurden bereits durch den Beschluss des Orts­bei­rates vom 24. Februar 2016 zum Ausdruck gebracht.

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Kostheimer AUF-Fraktion tagt ab sofort öffentlich

Bürger sollen mehr Einfluss auf die Gestaltung ihres Lebensraumes nehmen

Die Kost­heimer AUF-Frak­tion wird in ihrer Amts­zeit öffent­lich tagen. „Wir wollen damit allen inter­es­sierten Kost­hei­me­rinnen und Kost­hei­mern ermög­li­chen, sich inten­siver an der Orts­po­litik zu betei­ligen und ihre Ideen bei uns einzu­bringen,“ erklärt Frak­ti­ons­spre­cherin Marion Mück-Raab. Gerade auf Orts­bei­rats­ebene sei es wichtig, Bürge­rinnen und Bürger stärker zu betei­ligen und ihnen Möglich­keiten zu eröffnen, Einfluss auf die Gestal­tung ihres Lebens­raumes zu nehmen. 

„Schon in der Vergan­gen­heit sind wir immer mal wieder auf Probleme aufmerksam gemacht und gebeten worden, entspre­chende Anträge im Orts­beirat zu stellen. Diesen Weg, über unsere Frak­tion Anträge einzu­bringen, wollen wir gerne bekannter machen.“ Bald soll es auch möglich sein, dass Bürger sich über die Webseite des AUF AKK an die AUF-Frak­tionen in Kastel und Kost­heim wenden können: „Wir sind gerade dabei, ein Online-Portal einzu­richten, über das Anträge direkt an die Frak­tionen gestellt werden können, auf Wunsch auch anonym.“

Die Kost­heimer Frak­tion wird sich ab sofort immer zwei Wochen vor den Orts­bei­rats­sit­zungen treffen, auch unmit­telbar vor diesen Terminen wird es öffent­liche Treffen geben, um die Sitzungen vorzu­be­reiten. Alle Treffen der Frak­tion finden im Kost­heimer Bürger­haus statt, alle Bürge­rinnen und Bürger sind will­kommen. Es wird über die Presse einge­laden. Der nächste Termin ist am Dienstag, 17. Juni um 19.30 Uhr in der ehema­ligen Bürger­haus-Gast­stätte. Wer gerne persön­lich per Email über die Arbeit und Termine des AUF infor­miert werden möchte, kann sich an Marion Mück-Raab wenden: mueck-​raab@​gmx.​de.

Die nächste Sitzung des Orts­bei­rates findet am Donnerstag, den 19. Juni um 18.30 Uhr in der Orts­ver­wal­tung (Sankt Veiter Platz) statt. Zu Beginn der Sitzung findet eine Bürger­fra­ge­stunde statt. Die AUF-Frak­tion hat Anträge zum Thema Sicher­heit von Radfah­rern und Tempo 30 nachts einge­bracht. Weiter stellt sie Anfragen zu den Öffnungs­zeiten des Mathil­den­hofes und zur Nach­pflan­zung einer Hecke auf dem Spiel­platz auf der Maaraue.

Philipp Pfefferkorn – neuer Stadtteiljugendbeauftragter für Kostheim: „Ich will ein Sprachrohr für Kinder und Jugendliche in Kostheim sein“

In seiner konsti­tu­ie­renden Sitzung im April hat der Kost­heimer Orts­beirat Philipp Pfef­fer­korn zum Stadt­teil­ju­gend­be­auf­tragten gewählt. Philipp Pfef­fer­korn ist 26 Jahre alt, genauso lange lebt er auch schon in Kost­heim. Aufge­wachsen ist Pfef­fer­korn in der Kost­heimer Sied­lung, in Wies­baden ist er zur Schule gegangen. Heute studiert er Chemie an der Mainzer Uni. Neben seinem Studium ist Pfef­fer­korn auch poli­tisch aktiv: Er arbeitet mit im Fach­schaftsrat Chemie, seit acht Jahren ist er Mitglied der Grünen, in Kost­heim enga­giert er sich beim Arbeits­kreis Umwelt und Frieden (AUF).

Zu den Aufgaben eines Stadt­teil­ju­gend­be­auf­tragten gehört es, Ansprech­partner für Kinder und Jugend­liche zu sein. Sie können Jugend­liche zum Beispiel auch unter­stützen, sich mit ihren Wünschen direkt an den Orts­beirat zu wenden. Zu diesem Schritt will Pfef­fer­korn die Jugend­li­chen ermu­tigen und hat dafür eine eigene Mail­adresse einge­richtet. Kinder und Jugend­liche aus Kost­heim, die Fragen oder Vorschläge haben, die das Leben in ihrem Stadt­teil betreffen, können sich also direkt an ihn wenden und mit ihm zusammen über­legen, wie sie ihre Ideen zu Gehör bringen. Die Adresse: philipp.​pfefferkorn@​web.​de

Pfef­fer­korn will aber nicht auf Anre­gungen warten, er hat sich für seine Amts­zeit schon einiges vorge­nommen: Einen Schwer­punkt seiner Arbeit sieht er bei der Schul­ent­wick­lung in AKK. Hier wünscht er sich struk­tu­relle Verbes­se­rungen, wie die Möglich­keit wieder Abitur an der WLS ablegen zu können. Aber auch bauliche Verbes­se­rungen an den Schulen in Kost­heim hält er für ein wich­tiges Thema: „Der schlechte Zustand der Schul­ge­bäude signa­li­siert den Schü­lern auch eine fehlende Wert­schät­zung,“ findet er. 

Er sieht einige Misstände, die gerade Jugend­li­chen Probleme bereiten: Dazu gehört das schlechte Fahr­rad­we­ge­netz, Schul­wege in über­füllten Bussen, mangel­hafte Frei­zeit­an­ge­bote und – der Dauer­brenner in Kost­heim – der fehlende Treff­punkt für Jugend­liche. „Über einen Jugend­treff wird nun schon lange disku­tiert, ich finde dass sich in dieser Ange­le­gen­heit endlich etwas bewegen muss,“ meint Pfef­fer­korn. Er freut sich auf eine span­nende Arbeit und wünscht sich, dass Kinder und Jugend­liche sein Angebot annehmen und zukünftig viel stärker mitmi­schen: „Viel­leicht redet dann ja irgend­wann auch mal einer, der unter zwanzig ist, im Orts­beirat.“ Abwarten.

Demokratie – bald ohne Mehrheit?

Gespräch mit dem Poli­tik­wis­sen­schaftler Peter Reif-Spirek über die Wahl­er­folge der AFD am Freitag, 24. Juni 2016 um 19.00 Uhr im Kasteler Bürgerhaus

Wie bedroh­lich sind die Wahl­er­folge der AFD für die Demo­kratie? Das ist das Thema einer Veran­stal­tung, die der Arbeits­kreis Umwelt und Frieden (AUF) AKK zusammen mit den Grünen Mainz und Wies­baden und den Linken Mainz und Wies­baden in Mainz-Kastel durch­führt. Einge­laden ist der Erfurter Poli­tik­wis­sen­schaftler Peter Reif-Spirek, das Gespräch mit ihm findet am Freitag, den 24. Juni um 19.00 Uhr im Kasteler Bürger­haus statt. 

„Die AFD sitzt erst­mals im rhein­land-pfäl­zi­schen Landtag. In Wies­baden hat sie das hessen­weit beste Ergebnis einge­fahren. In AKK hat fast jeder fünfte Wähler den Rechts­po­pu­listen seine Stimme gegeben. Welche Gründe hat das?“ heißt es in der Einla­dung. Neben der Diskus­sion um Ursa­chen soll es vor allem auch um die Frage gehen, wie man poli­tisch mit dem Erstarken der neuen Rechten umgehen soll. Alle inter­es­sierten Bürge­rinnen und Bürger aus Mainz, Wies­baden und AKK sind eingeladen.

Öffnungszeiten des Mathildenhofes

Antrag Nr. 04/2016 zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Kostheim am Donnerstag, 19. Mai 2016

Der Orts­beirat möge beschließen:
Der Magis­trat der Landes­haupt­stadt Wies­baden wird gebeten, dem Orts­beirat folgende Fragen zu beantworten:

  • 1) Wie hoch sind die Kosten, die durch die tägliche abend­liche Schlie­ßung und morgend­liche Öffnung des Mathil­den­hofes entstehen?
  • 2) Zu welchen Uhrzeiten wird der Mathil­denhof verschlossen bzw. wieder geöffnet?
  • 3) Ist es möglich, diese Öffnungs­zeiten auszu­weiten und die Grün­fläche den Bürge­rinnen und Bürgern im Sommer auch in den Abend­stunden zugäng­lich zu machen?
  • 4) Gab es seit der Einwei­hung des Mathil­den­hofes mutwil­lige Beschä­di­gungen durch Unbe­kannte oder Vorfälle von Vandalismus?
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Hecke am Spielplatz auf der Maaraue / Ende Lesselallee

Antrag Nr. 03/2016 zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Kostheim am Donnerstag, 19. Mai 2016

Der Orts­beirat möge beschließen:
Der Magis­trat der Landes­haupt­stadt Wies­baden wird gebeten, dem Orts­beirat Kost­heim die folgende Frage zu beantworten:

Warum ist es so schwierig, die Lücken in der Hecke am Spiel­platz auf der Maaraue durch Neupflan­zungen zu schließen?

Begrün­dung:
Vor fünf Jahren, am 25. Mai 2011, bat der Orts­beirat erst­malig den Magis­trat, die durch Bauar­beiten entstan­denen Lücken wieder zu bepflanzen und den alten Zustand  herzu­stellen. Eine Bepflan­zung wurde dann für den Herbst zuge­sagt. Ein Jahr später, am 12. April 2012, erin­nerte der Orts­beirat noch­mals an die nötigen Nachpflanzungen.

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Tempo 30 in der Nacht

Der AUF AKK wird in den Orts­bei­räten Kastel und Kost­heim die Initia­tive für Tempo-30-Zonen in der Nacht ergreifen. Entspre­chende Anträge werden in den nächsten Sitzungen gestellt.

Die Lärm­be­las­tung durch den Stra­ßen­ver­kehr ist unstrittig in der Nacht beson­ders störend und gesund­heits­ge­fähr­dend. Der AUF möchte, dass die von Umwelt­de­zer­nent Arno Goßmann ange­kün­digten Verkehrs­be­schrän­kungen umge­hend ergriffen und nicht auf die lange Bank geschoben werden.

Der AUF bekräf­tigt seine Forde­rung, auch die Verlän­ge­rung der Uthmann­straße, die Hall­garter Straße, und den Mainzer Weg in den Katalog aufzu­nehmen. In der Kost­heimer Haupt­straße muss nicht nur nachts, sondern auch tags­über Tempo 30 durch­ge­setzt werden. Die enge Wohn­be­bauung, der Schwer­last­ver­kehr, dazu noch der rechts­wid­rige Gegen­ver­kehr aus Rich­tung Gustavs­burg gefährden die Sicher­heit der Anwohner beträchtlich.

Rück­fragen bei: AUF AKK Frank Porten, Telefon

AUF Kostheim: Marion Mück-Raab wird Fraktionssprecherin

Stefan Knipl rückt für Mechthilde Coigné nach

Verän­de­rungen gibt es in der drei­köp­figen Kost­heimer AUF-Frak­tion. Nachdem Mecht­hilde Coigné auf ihr Orts­bei­rats­mandat verzichtet hat, rückt der 31-jährige Stefan Knipl für den AUF in den Orts­beirat nach. Knipl stammt ursprüng­lich aus Pfaf­fen­hofen an der Ilm (Ober­bayern) und lebt seit 2014 in Kost­heim. Er ist Berater für IT-Sicher­heit und Vater einer fünf Monate alten Tochter. Er inter­es­siert sich beson­ders für die Themen Verkehr, Umwelt und Digi­tales: „Ich freue mich auf diese neue Heraus­for­de­rung. Ganz beson­ders will ich mich für Verbes­se­rungen im Verkehr einsetzen, insbe­son­dere im Radverkehr.“

Mecht­hilde Coigne, sie wurde zur Stadt­ver­ord­neten gewählt, begründet ihren Verzicht auf das Orts­bei­rats­mandat mit der Fülle von Aufgaben und Terminen, die sie in Wies­baden erwartet. Sie wird die Frak­tion „Linke und Piraten“ im Ausschuss für Finanzen, Wirt­schaft und Beschäf­ti­gung und im Frau­en­aus­schuss vertreten, darüber hinaus ist sie stell­ver­tre­tende Frak­ti­ons­spre­cherin. Für Kost­heim ist sie keines­wegs verloren: „Ich werde bei meiner Arbeit ein ganz beson­deres Augen­merk auf die Belange von Kost­heim legen“, erklärt Coigné. Sie kündigte auch an, als Stadt­ver­ord­nete an den Kost­heimer Orts­bei­rats­sit­zungen teilzunehmen.

Einen Wechsel gibt es auch in der Frak­ti­ons­spitze. Zur Frak­ti­ons­spre­cherin wurde die 55-jährige Jour­na­listin Marion Mück-Raab bestimmt. Sie löst Frank Porten ab, der diese Aufgabe in den letzten fünf Jahren über­nommen hatte. Mück-Raab kündigte an, die bürger­nahe Politik des AUF konse­quent fortzusetzen. 

Der Orts­beirat müsse viel stärker auf die Menschen in Kost­heim zugehen, sie infor­mieren und sie ermu­tigen, sich an Diskus­sionen zu betei­ligen. Neben dem Thema Bürger­be­tei­li­gung betrachtet der AUF die weitere Entwick­lung des Orts­kerns als einen Schwer­punkt, auch das Thema Verkehr soll in den nächsten Jahren eine größere Rolle spielen.

„Wir sind jetzt zu dritt, und mit Mecht­hilde Coigné haben wir noch dazu eine direkte Ansprech­part­nerin in Wies­baden – das sind beste Voraus­set­zungen für eine gute Arbeit im Orts­beirat,“ freut sich Mück-Raab.

Rück­fragen: Marion Mück-Raab,

AUF AKK sagt Danke

Der AUF AKK freut sich über seine guten Ergeb­nisse in Kastel und Kost­heim, in beiden Stadt­teilen konnte er einen Sitz gewinnen. „Das hat uns gestärkt. Wir können damit unsere sach- und themen­ori­en­tierte Arbeit in den Orts­bei­räten noch besser fort­setzen.“ Dafür dankt der AUF allen Wähle­rinnen und Wählern.

In Kastel wurden Hartmut Bohrer, Ronny Maritzen, Irmi Jungels und Daniela Petto in den Orts­beirat gewählt. Der AUF hat 25,6 % der Stimmen erreicht, damit 4 % zuge­legt. Die Frak­tion hat sich bereits konsti­tu­iert:
Frak­ti­ons­spre­cher bleibt Ronny Maritzen. Die Zusam­men­ar­beit mit der SPD wird fort­ge­setzt, es wurden folgende Verein­ba­rungen getroffen: Orts­vor­ste­herin wird Christa Gabriel (SPD), ihr Stell­ver­treter ist Hartmut Bohrer (AUF). Josef Kübler (SPD) wird Schriftführer. 

Neben diesen perso­nellen Fest­le­gungen haben die Koali­ti­ons­partner verab­redet, die Ende der 90-er Jahre einge­führten Arbeits­kreise zu reak­ti­vieren. „Wir brau­chen den Sach­ver­stand der Bürge­rinnen und Bürger. Sie sollen auf diese Weise stärker mit den Orts­bei­rats­mit­glie­dern ins Gespräch kommen“, erklärt AUF-Frak­ti­ons­spre­cher Ronny Maritzen. 

Ein weiteres Ziel ist es, die Orts­bei­rats­sit­zungen für die Bürge­rinnen und Bürger attrak­tiver zu machen. Minder­heiten- und frem­den­feind­li­chen sowie unde­mo­kra­ti­schen Posi­tionen wollen sich AUF und SPD gemeinsam  entge­gen­stellen. Einsetzen wollen sich SPD und AUF für den Ausbau von Kitas und Schulen als Bildungs­ein­rich­tungen, die Wieder­eröff­nung einer gymna­sialen Ober­stufe in AKK und den Ausbau der betreu­enden Grundschulen. 

Ein weiterer wich­tiger Punkt bleibt das Dauer­thema Sanie­rung der Schulen, beson­ders der Wilhelm-Leuschner-Gesamt­schule und der Albert-Schweitzer-Schule. Öffent­li­cher Nahver­kehr und Radver­kehr sollen gestärkt werden, der Radweg in der Stei­nern Straße endlich gebaut werden.

In Kost­heim wurden Marion Mück-Raab, Frank Porten und Mecht­hilde Coigné in den Orts­beirat gewählt. Auch hier konnte der AUF einen Sitz zulegen, er hat 20,2 % der Stimmen und damit 9,2 % hinzu­ge­wonnen. Das ist das beste Wahl­er­gebnis, das der AUF in Kost­heim bisher erreicht hat.

So groß die Freude über diesen Wahl­er­folg ist, so sehr bedauert der AUF, dass es nicht gelungen ist, die bishe­rige Mehr­heit im Orts­beirat abzu­lösen. „Das wäre schön gewesen – aber man kann ja auch in der Oppo­si­tion hervor­ra­gende Arbeit leisten,“ erklärte Marion Mück-Raab. Der AUF werde sich weiterhin konse­quent an den Bedürf­nissen von  Kost­heim orien­tieren und nicht an den Wünschen der Wies­ba­dener Parteien und Bürokraten.

„Das wird uns noch besser gelingen. Denn der AUF Kost­heim ist in den letzten Monaten sehr viel stärker geworden, viele Bürge­rinnen und Bürger haben begonnen, bei uns mitzu­ar­beiten, sie inter­es­sieren sich für die verschie­denen Sach­themen.“ Die AUF-Frak­tion in Kost­heim wird sich in den nächsten Wochen konsti­tu­ieren, und dabei auch die Arbeits­schwer­punkte für die kommenden Monate festlegen. 

Wich­tige Punkte seien auf jeden Fall die weitere Orts­ent­wick­lung – dazu gehören Schul­fragen, die Gestal­tung der Plätze, das Linde-Viertel, die Frage, was aus dem Orts­kern und dem Bürger­haus werde, aber auch die Bürger­be­tei­li­gung. „Die muss gegen­über Wies­baden durch­ge­setzt werden – aktuell in puncto Reini­gungs­sat­zung. Wir bleiben dabei: Die neuen Gebühren müssen sofort ausge­setzt, gemeinsam mit den Bürge­rinnen und Bürgern muss eine neue Satzung erar­beitet werden.“



Künftige Gestaltung des Viktoriaplatzes

Anders als die CDU erklärt, hat der Orts­beirat Kost­heim dem Entwurf für den Vikto­ria­platz nicht zuge­stimmt, sondern – wie von der Presse korrekt berichtet – ihn an die Stadt zurück­ge­geben. „Wir haben einem ersten Bauab­schnitt die Zustim­mung erteilt – mehr nicht,“ erklärt Orts­bei­rats­mit­glied Marion Mück-Raab (AUF). Es sei ausdrück­li­cher Wunsch des Orts­bei­rates gewesen, den Entwurf zu überarbeiten. 

Es sei auch nicht der Fall, dass die Kritik des Orts­bei­rates „einzig die Art der Sitz­ge­le­gen­heiten“ betraf, wie die CDU es darstellt: Auch eine Pergola sei von der Mehr­heit gewünscht worden. Dass die CDU diesen Wunsch nun mit dem Hinweis abtue, die Stadt habe schon beim Work­shop darauf hinge­wiesen, dass dafür kein Geld da sei, findet Mück-Raab sehr ärgerlich.

„Wir sind nicht in den Orts­beirat gewählt worden, um wider­spruchslos hinzu­nehmen, dass für die Platz­ge­stal­tung in Kost­heim kein Geld zur Verfü­gung steht.“

Dass Orts­vor­steher Stefan Lauer den Eindruck erwecke, man habe die Verwei­ge­rung finan­zi­eller Mittel schon im Work­shop einfach geschluckt, entspreche nicht den Tatsa­chen. „CDU-Orts­vor­steher Lauer erweist sich hier nicht zum ersten Mal als gehor­samer Partei­soldat – seine Aufgabe aber wäre es, im Inter­esse von Kost­heim zu handeln und Beschlüsse des Orts­bei­rates klar zu vertreten – nicht sie umzudeuten.“ 

Mück-Raab bekräf­tigte noch einmal den Wunsch nach einem Lauben­gang ähnlich wie am Wein­stand: „Das würde den Platz attrak­tiver machen, ihm einen Rahmen geben.“ Modi­sche Sitz­mo­dule lehnte sie ab, genauso wie die teure Pflan­zung von Zier­grä­sern. Das sei raus­ge­schmis­senes Geld: „Was aus Neupflan­zungen wird, können wir auf dem Mathil­denhof sehen – dort ist ein Baum schon nach wenigen Monaten vertrocknet. Was wird erst aus Gräsern?“

AUF zur Party!

Arbeits­kreis Umwelt und Frieden (AKK) trifft sich am Mitt­woch, 9. März 2016 ab 19.00 Uhr im Athle­ten­club (Maaraue)

Zu einer kleinen Party lädt der AUF AKK Freunde und Wähler drei Tage nah den Wahlen ein. Die Party findet statt am Mitt­woch, 9. März ab 19.00 Uhr in den Räumen des Athle­ten­club auf der Maaraue (direkt neben der Rhein­schanze). „Wer sich die Wahl­er­geb­nisse im Detail anschauen und bei der Frage mitreden will, wie es jetzt weiter­geht, ist herz­lich eingeladen.“ 

Einge­laden sind auch alle, beim AUF mitzu­ar­beiten: „Wählen gehen ist ja ganz schön, poli­tisch aktiv werden noch besser.“ Wer mit dem Gedanken spiele, sich in AKK zu enga­gieren, habe an diesem Abend die Gele­gen­heit, den AUF kennen­zu­lernen. Der AUF ist eine unab­hän­gige Gruppe, in der Partei­lose und Mitglieder von Grünen und Linken themen­be­zogen zusammenarbeiten.

Bye, bye Bürgerhaus – und was dann?

AUF lädt ein zum Markt­früh­stück in Kost­heim am Donnerstag, 3. März 2016

Wenn das Bürger­haus in Kost­heim abge­rissen wird – was kommt dann? Wird dann alles mit Wohnungen zuge­baut? Wird es noch ein Zentrum geben, wo man sich treffen kann? Die Bücherei? Räume wenigs­tens für kleine Veran­stal­tungen? Und was wird mit dem Senio­ren­treff? Diese Fragen beschäf­tigen viele Kost­hei­me­rinnen und Kost­heimer und sind Thema beim Markt­früh­stück des AUF am Donnerstag, 3. März 2016 ab 10 Uhr.

„Wir bringen Kaffee und Kuchen mit, wer lieber warme Fleisch­wurst oder ein Käse­bröt­chen essen will, kann sich das auf dem Kost­heimer Markt kaufen,“ erklärt Marion Mück-Raab, AUF-Kandi­datin für den Kost­heimer Orts­beirat. Sie will den kleinen Markt, der regel­mäßig am Donnerstag vormit­tags statt­findet, auch in Zukunft noch in Kost­heim sehen: „Nicht nur für die älteren Menschen ist diese nahe Einkaufs­mög­lich­keit ein Gewinn. Der Markt ist ein Treff­punkt, er bringt Leben nach Kost­heim.“ Das müsse man drin­gend unter­stützen – auch indem man dort einkauft.

Kost­heim soll kein Schlaf­dorf werden, das wünscht sich der AUF. Er wird deshalb die Orts­kern­ent­wick­lung in den nächsten fünf Jahren zu einem seiner Arbeits­schwer­punkte machen: „Wer Lust hat, mit uns gemeinsam Ideen zu entwi­ckeln, wer versu­chen will, die Planungen der Stadt im Sinne von Kost­heim zu beein­flussen, ist herz­lich einge­laden.“ Eben­falls anwe­send sind Hartmut Bohrer und Mecht­hilde Coigné, beide sind Mitglieder des AUF und kandi­dieren auf der Liste der Linken für die Stadtverordnetenversammlung.

Wer an diesem Morgen nicht zum Markt kommen kann, aber künftig zu Diskus­sionen einge­laden werden will, kann sich an Marion Mück-Raab wenden,