AUF vor Ort im Steinern-Kreuz-Weg am Sonntag, 9. Oktober 2016 um 15.00 Uhr

Sehr breit ist der Steinern-Kreuz-Weg – so breit, dass man sich da gestalterisch etwas überlegen könnte. Ein bisschen mehr Grün vielleicht, vielleicht könnte man auch ein paar Bäume pflanzen (es müssen auch nicht unbedingt Kastanienbäume sein …). Die Idee, den Steinern-Kreuz-Weg attraktiver zu gestalten,  wurde an die Kostheimer AUF-Fraktion herangetragen. Die will sich das nun vor Ort ansehen und diskutieren, ob da was geht – und vor allem: Was? Alle ortsansässigen und interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ihre Ideen einzubringen und mitzudiskutieren.

Termin: Sonntag, 9. Oktober 2016, 15.00 Uhr, Treffpunkt: an der Hecke Steinern-Kreuz-Weg / Ecke Eichenstraße

AUF hält Kosten für die Absperrung des Mathildenhofes für zu hoch

Fast 29.000 Euro hat es die Stadt in den letzten zwei Jahren gekostet, den Mathildenhof täglich absperren zu lassen. Das geht aus einer Antwort von Ordnungsdezernent Dr. Oliver Franz (CDU) auf eine Frage des Stadtverordneten Hartmut Bohrer (Die Linke) hervor.

„Dieser Betrag steht in keinem Verhältnis zu möglichen Sachbeschädigungen“, so Marion Mück-Raab, Fraktionssprecherin des AUF Kostheim. „Das Geld hätte man genauso gut verbrennen können.“ Man dürfe gar nicht darüber nachdenken, wo überall Geld fehle. Aber für so unnötige Maßnahmen würden fünfstellige Beträge ausgegeben.

Das Argument, der Mathildenhof müsse vor Vandalismus geschützt werden, hält Mück-Raab für nicht nachvollziehbar: „Auch andere öffentliche Grünflächen sind für die Bürger jederzeit zugänglich – warum sollte ausgerechnet der Mathildenhof besonders gesichert werden?“ Auch findet sie die Öffnungszeiten wenig bürgerfreundlich. In den Sommermonaten habe man oft schon um 17 Uhr vor verschlossenen Toren gestanden. Es sei doch absurd, eine Freizeitfläche pünktlich zum Feierabend zu schließen.

Der AUF Kostheim bat bereits im Mai um die Information, was der Schließdienst kostet. Einen Antrag mit den entsprechenden Fragen an den Magistrat, lehnte der Kostheimer Ortsbeirat jedoch mehrheitlich ab: „Vermutlich, um diese horrenden Kosten unter der Decke zu halten“, kommentiert Mück-Raab das ungewöhnliche Vorgehen. Der AUF hatte daraufhin den Stadtverordneten Hartmut Bohrer gebeten, die Kosten zu erfragen.

Mück-Raab kündigte an, die Sache nicht auf sich beruhen zu lassen. „Wir werden den Mathildenhof in der November-Sitzung des Ortsbeirates erneut zum Thema machen.“

Verantwortlich: Marion Mück-Raab, Telefon 06134 28 45 68 oder Mobil 0159 / 01036057

AUF vor Ort: Radfahren in Kostheim

Welche Probleme haben Radfahrer in Kostheim? Welche Möglichkeiten gibt es, hier Abhilfe zu schaffen? Mit diesen Fragen will sich die AUF-Fraktion im Kostheimer Ortsbeirat vor Ort beschäftigen.
Der Termin findet statt am Sonntag, den 11. September 2016 um 14 Uhr. Treffpunkt ist das Bürgerhaus Kostheim, Eingang Bücherei.

Begleitet wird die kleine Radtour von Johann Kraffert, Besitzer des Fahrradladens in der Kostheimer Hauptstraße, der sich schon lange mit dem Thema Sicherheit von Radwegen befasst. Auf ihn geht auch das Schleichwegeprojekt zurück, das Wiesbadener Schülern sichere Wege zur Schule aufzeigt.

Geplant ist u.a. sich alle Einbahnstraßen anzusehen, die bisher nicht für Fahrradfahrer in Gegenrichtung freigegeben sind. Weiter sollen Punkte, die für Radfahrer besonders gefährlich sind, aufgesucht werden. Wer mitfahren will, ist herzlich eingeladen, mit seinem Fahrrad zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontakt: stefan.knipl@t-online.de

Auf’s Rad in AKK! AUF AKK beteiligt sich am Stadtradeln

Der Arbeitskreis Umwelt und Frieden (AUF) AKK beteiligt sich mit einem Team am Stadtradeln. „Auch in Kastel und Kostheim wollen wir ein Zeichen setzen für den Klimaschutz und vor allem auch für bessere Radwege,“ so das Kostheimer Ortsbeiratsmitglied Stefan Knipl, Teamchef der AUF-Radler.

Beim Stadtradeln – eine bundesweite Aktion der Kommunen – melden die Teilnehmer drei Wochen lang die Kilometer, die sie mit dem Fahrrad zurückgelegt haben. „Jeder kann mitmachen: Kleine Einkäufe, die man mit dem Fahrrad erledigt, schlagen genauso zu Buche wie der Weg zum Arbeitsplatz. Es gibt so viele Gelegenheiten, das Auto stehen zu lassen und auf’s Rad umzusteigen,“ so Knipl.

Durch hohe Teilnehmerzahlen beim Stadtradeln erhofft sich der AUF auch politischen Druck und ein Umdenken bei der Stadt. Gerade in Wiesbaden sei für fahradfreundliche Verbesserungen noch viel Luft nach oben. „2014 hat Wiesbaden den letzten Platz des ADFC-Fahrradklimatests belegt – seitdem ist nicht viel passiert.“ Das Umsteigen auf das Fahrrad sei ein Beitrag, die verhältnismäßig hohe Feinstaubbelastung in Wiesbaden sowie den Lärmpegel zu reduzieren und die Lebensqualität zu steigern. Dafür radelt der AUF und freut sich über Verstärkung: „Im Moment radeln wir in AKK auf den vorderen Plätzen der Wiesbadener Teams mit. Wer uns unterstützen will, kann sich beim Stadtradeln anmelden und unserer Mannschaft beitreten.“ Jeder Kilometer zähle, und ganz wichtig für AKK, auch über die Stadtgrenzen hinaus: „Die Kilometer, die wir in Mainz radeln, zählen natürlich auch mit.“

Verkehr in der Kostheimer Hauptstraße – AUF vor Ort am 11. Juni um 11.00 Uhr

Ist es möglich, die Hauptstraße zwischen Mainbrücke und Heimatmuseum für Radfahrer in beide Richtungen freizugeben? Diese Frage, die innerhalb des AUF kontrovers diskutiert wird, nimmt der AUF Kostheim zum Anlass, sich die Situtation noch einmal genauer vor Ort anzusehen. Bei diesem Termin soll es auch um andere Probleme gehen: Zum Beispiel den Schwerlastverkehr, zu enge Bürgersteige und den immer noch fehlenden Zebrastreifen auf der Höhe des Schollmayer-Viertels. Der AUF trifft sich am Samstag, den 11. Juni 2016 um 11.00 Uhr und startet vor dem EVIM. Anwohnerinnen und Anwohner, die gerne mitdiskutieren und auf weitere Problempunkte aufmerksam machen wollen, sind herzlich eingeladen, dazu zu kommen. Weitere Informationen bei Marion Mück-Raab Telefon 0159 – 01036057

Bürger sollen mehr Einfluss auf die Gestaltung ihres Lebensraumes nehmen – Kostheimer AUF-Fraktion tagt ab sofort öffentlich

Die Kostheimer AUF-Fraktion wird in ihrer Amtszeit öffentlich tagen. „Wir wollen damit allen interessierten Kostheimerinnen und Kostheimern ermöglichen, sich intensiver an der Ortspolitik zu beteiligen und ihre Ideen bei uns einzubringen,“ erklärt Fraktionssprecherin Marion Mück-Raab. Gerade auf Ortsbeiratsebene sei es wichtig, Bürgerinnen und Bürger stärker zu beteiligen und ihnen Möglichkeiten zu eröffnen, Einfluss auf die Gestaltung ihres Lebensraumes zu nehmen. „Schon in der Vergangenheit sind wir immer mal wieder auf Probleme aufmerksam gemacht und gebeten worden, entsprechende Anträge im Ortsbeirat zu stellen. Diesen Weg, über unsere Fraktion Anträge einzubringen, wollen wir gerne bekannter machen.“ Bald soll es auch möglich sein, dass Bürger sich über die Webseite des AUF AKK an die AUF-Fraktionen in Kastel und Kostheim wenden können: „Wir sind gerade dabei, ein Online-Portal einzurichten, über das Anträge direkt an die Fraktionen gestellt werden können, auf Wunsch auch anonym.“

Die Kostheimer Fraktion wird sich ab sofort immer zwei Wochen vor den Ortsbeiratssitzungen treffen, auch unmittelbar vor diesen Terminen wird es öffentliche Treffen geben, um die Sitzungen vorzubereiten. Alle Treffen der Fraktion finden im Kostheimer Bürgerhaus statt, alle Bürgerinnen und Bürger sind willkommen. Es wird über die Presse eingeladen. Der nächste Termin ist am Dienstag, 17. Juni um 19.30 Uhr in der ehemaligen Bürgerhaus-Gaststätte. Wer gerne persönlich per Email über die Arbeit und Termine des AUF informiert werden möchte, kann sich an Marion Mück-Raab wenden: mueck-raab@gmx.de.

Die nächste Sitzung des Ortsbeirates findet am Donnerstag, den 19. Juni um 18.30 Uhr in der Ortsverwaltung (Sankt Veiter Platz) statt. Zu Beginn der Sitzung findet eine Bürgerfragestunde statt. Die AUF-Fraktion hat Anträge zum Thema Sicherheit von Radfahrern und Tempo 30 nachts eingebracht. Weiter stellt sie Anfragen zu den Öffnungszeiten des Mathildenhofes und zur Nachpflanzung einer Hecke auf dem Spielplatz auf der Maaraue.

Philipp Pfefferkorn – neuer Stadtteiljugendbeauftragter für Kostheim: „Ich will ein Sprachrohr für Kinder und Jugendliche in Kostheim sein“

In seiner konstituierenden Sitzung im April hat der Kostheimer Ortsbeirat Philipp Pfefferkorn zum Stadtteiljugendbeauftragten gewählt. Philipp Pfefferkorn ist 26 Jahre alt, genauso lange lebt er auch schon in Kostheim. Aufgewachsen ist Pfefferkorn in der Kostheimer Siedlung, in Wiesbaden ist er zur Schule gegangen. Heute studiert er Chemie an der Mainzer Uni. Neben seinem Studium ist Pfefferkorn auch politisch aktiv: Er arbeitet mit im Fachschaftsrat Chemie, seit acht Jahren ist er Mitglied der Grünen, in Kostheim engagiert er sich beim Arbeitskreis Umwelt und Frieden (AUF).

Zu den Aufgaben eines Stadtteiljugendbeauftragten gehört es, Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche zu sein. Sie können Jugendliche zum Beispiel auch unterstützen, sich mit ihren Wünschen direkt an den Ortsbeirat zu wenden. Zu diesem Schritt will Pfefferkorn die Jugendlichen ermutigen und hat dafür eine eigene Mailadresse eingerichtet. Kinder und Jugendliche aus Kostheim, die Fragen oder Vorschläge haben, die das Leben in ihrem Stadtteil betreffen, können sich also direkt an ihn wenden und mit ihm zusammen überlegen, wie sie ihre Ideen zu Gehör bringen. Die Adresse: philipp.pfefferkorn@web.de

Pfefferkorn will aber nicht auf Anregungen warten, er hat sich für seine Amtszeit schon einiges vorgenommen: Einen Schwerpunkt seiner Arbeit sieht er bei der Schulentwicklung in AKK. Hier wünscht er sich strukturelle Verbesserungen, wie die Möglichkeit wieder Abitur an der WLS ablegen zu können. Aber auch bauliche Verbesserungen an den Schulen in Kostheim hält er für ein wichtiges Thema: „Der schlechte Zustand der Schulgebäude signalisiert den Schülern auch eine fehlende Wertschätzung,“ findet er. Er sieht einige Misstände, die gerade Jugendlichen Probleme bereiten: Dazu gehört das schlechte Fahrradwegenetz, Schulwege in überfüllten Bussen, mangelhafte Freizeitangebote und – der Dauerbrenner in Kostheim – der fehlende Treffpunkt für Jugendliche. „Über einen Jugendtreff wird nun schon lange diskutiert, ich finde dass sich in dieser Angelegenheit endlich etwas bewegen muss,“ meint Pfefferkorn. Er freut sich auf eine spannende Arbeit und wünscht sich, dass Kinder und Jugendliche sein Angebot annehmen und zukünftig viel stärker mitmischen: „Vielleicht redet dann ja irgendwann auch mal einer, der unter zwanzig ist, im Ortsbeirat.“ Abwarten.

Demokratie – bald ohne Mehrheit?

Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Peter Reif-Spirek über die Wahlerfolge der AFD am Freitag, 24. Juni 2016 um 19.00 Uhr im Kasteler Bürgerhaus

Wie bedrohlich sind die Wahlerfolge der AFD für die Demokratie? Das ist das Thema einer Veranstaltung, die der Arbeitskreis Umwelt und Frieden (AUF) AKK zusammen mit den Grünen Mainz und Wiesbaden und den Linken Mainz und Wiesbaden in Mainz-Kastel durchführt. Eingeladen ist der Erfurter Politikwissenschaftler Peter Reif-Spirek, das Gespräch mit ihm findet am Freitag, den 24. Juni um 19.00 Uhr im Kasteler Bürgerhaus statt. „Die AFD sitzt erstmals im rheinland-pfälzischen Landtag. In Wiesbaden hat sie das hessenweit beste Ergebnis eingefahren. In AKK hat fast jeder fünfte Wähler den Rechtspopulisten seine Stimme gegeben. Welche Gründe hat das?“ heißt es in der Einladung. Neben der Diskussion um Ursachen soll es vor allem auch um die Frage gehen, wie man politisch mit dem Erstarken der neuen Rechten umgehen soll. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Mainz, Wiesbaden und AKK sind eingeladen.

Tempo 30 in der Nacht

Der AUF AKK wird in den Ortsbeiräten Kastel und Kostheim die Initiative für Tempo-30-Zonen in der Nacht ergreifen. Entsprechende Anträge werden in den nächsten Sitzungen gestellt.

Die Lärmbelastung durch den Straßenverkehr ist unstrittig in der Nacht besonders störend und gesundheitsgefährdend. Der AUF möchte, dass die von Umweltdezernent Arno Goßmann angekündigten Verkehrsbeschränkungen umgehend ergriffen und nicht auf die
lange Bank geschoben werden.
Der AUF bekräftigt seine Forderung, auch die Verlängerung der Uthmannstraße, die Hallgarter Straße, und den Mainzer Weg in den Katalog aufzunehmen. In der Kostheimer Hauptstraße muss nicht nur nachts, sondern auch tagsüber Tempo 30 durchgesetzt werden. Die enge Wohnbebauung, der Schwerlastverkehr, dazu noch der rechtswidrige Gegenverkehr aus Richtung Gustavsburg gefährden die Sicherheit der Anwohner beträchtlich.
Rückfragen bei: AUF AKK Frank Porten, Telefon 06134 – 557704

AUF Kostheim: Marion Mück-Raab wird Fraktionssprecherin, Stefan Knipl rückt für Mechthilde Coigné nach

Veränderungen gibt es in der dreiköpfigen Kostheimer AUF-Fraktion. Nachdem Mechthilde Coigné auf ihr Ortsbeiratsmandat verzichtet hat, rückt der 31-jährige Stefan Knipl für den AUF in den Ortsbeirat nach. Knipl stammt ursprünglich aus Pfaffenhofen an der Ilm (Oberbayern) und lebt seit 2014 in Kostheim. Er ist Berater für IT-Sicherheit und Vater einer fünf Monate alten Tochter. Er interessiert sich besonders für die Themen Verkehr, Umwelt und Digitales: „Ich freue mich auf diese neue Herausforderung. Ganz besonders will ich mich für Verbesserungen im Verkehr einsetzen, insbesondere im Radverkehr.“
Mechthilde Coigne, sie wurde zur Stadtverordneten gewählt, begründet ihren Verzicht auf das Ortsbeiratsmandat mit der Fülle von Aufgaben und Terminen, die sie in Wiesbaden erwartet. Sie wird die Fraktion „Linke und Piraten“ im Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft und Beschäftigung und im Frauenausschuss vertreten, darüber hinaus ist sie stellvertretende  Fraktionssprecherin. Für Kostheim ist sie keineswegs verloren: „Ich werde bei meiner Arbeit ein ganz besonderes Augenmerk auf die Belange von Kostheim legen“, erklärt Coigné. Sie kündigte auch an, als Stadtverordnete an den Kostheimer Ortsbeiratssitzungen teilzunehmen.
Einen Wechsel gibt es auch in der Fraktionsspitze. Zur Fraktionssprecherin wurde die 55-jährige Journalistin Marion Mück-Raab bestimmt. Sie löst Frank Porten ab, der diese Aufgabe in den letzten fünf Jahren übernommen hatte. Mück-Raab kündigte an, die bürgernahe Politik des AUF konsequent fortzusetzen. Der Ortsbeirat müsse viel stärker auf die Menschen in Kostheim zugehen, sie informieren und sie ermutigen, sich an Diskussionen zu beteiligen. Neben dem Thema Bürgerbeteiligung betrachtet der AUF die weitere Entwicklung des Ortskerns als einen Schwerpunkt, auch das Thema Verkehr soll in den nächsten Jahren eine größere Rolle spielen.

„Wir sind jetzt zu dritt, und mit Mechthilde Coigné haben wir noch dazu eine direkte Ansprechpartnerin in Wiesbaden – das sind beste  Voraussetzungen für eine gute Arbeit im Ortsbeirat,“ freut sich Mück-Raab.
Rückfragen: Marion Mück-Raab, Telefon 06134 – 28 45 68 oder 0159 0103 6057