Freigabe der Einbahnstraße westliche Hauptstraße für Fahrradfahrer

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, die Hauptstraße zwischen Maaraustraße und Mainbrücke für Fahrradfahrer in Gegenrichtung freizugeben.

Darüber hinaus wird darum gebeten, Markierungen an den Kreuzungen anzubringen (analog Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden, Bild 5-30, S. 85).

hinweis-auf-radverkehr

Zusätzlich wird gebeten zu prüfen, ob die Freigabe in Form eines Fahrradschutzstreifens in Gegenrichtung möglich ist. Sofern dies der Fall ist, wird um diese Umsetzungsvariante gebeten, ansonsten wird gebeten analog zum Beschluss 0048 aus der Sitzung vom 19. Mai 2016 (SV 16-O-26-0025) in regelmäßigen Abständen Piktogramme auf der Fahrbahn anzubringen.

freigabe-radverkehr-westliche-hauptstrasse

Begründung:

Laut Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden gilt für die Öffnung von Einbahnstraßen für Fahrradfahrer folgendes:

Den aktuellen Regelwerken entsprechend muss Radverkehr auf Einbahnstraßen in Gegenrichtung in der Regel zugelassen werden, wenn

  • die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h beträgt,
  • die Breite der Fahrbahn – ausgenommen an kurzen Engstellen – eine sichere Begegnung zwischen Kraftfahrzeugen und dem Radverkehr erlaubt,
  • die Fahrbahnbreite bei Linienbusverkehr bzw. stärkerem Lkw-Verkehr mind. 3,50 m beträgt.
  • die Verkehrsführung im Streckenverlauf sowie an Kreuzungen und Einmündungen übersichtlich ist und
  • für den Radverkehr dort, wo es erforderlich ist, ein Schutzbereich angelegt wird.

Für besonders wichtig wird erachtet, dass an den Kreuzungen und Einmündungen gute Sichtbeziehungen bestehen. In den Ein- und Ausfahrtbereichen zu bevorrechtigten Straßen sollte in der Regel eine Abtrennung des gegen die Einbahnrichtung fahrenden Radverkehrs vorgenommen werden, wobei dies durch Markierungen erfolgen kann (vgl. Bild oben).

Sämtliche oben genannten Punkte sind bereits aktuell erfüllt.

Obwohl bereits jetzt eine große Zahl an Fahrradfahrern die Hauptstraße illegal in Gegenrichtung befahren, gab es in den Jahren 2011 bis 2013 laut polizeilicher Unfallstatistik keinen einzigen Unfall mit einem Fahrradfahrer (2014 ff. liegen uns aktuell nicht vor).

Die Straße ist aktuell bereits für breiteren Gegenverkehr freigegeben, als dies Fahrräder darstellen würden (Linienbusse und Taxis). Die Öffnung der Straße für Fahrradfahrer würde Autofahrer zu vorsichtigerem – und damit langsameren – Fahren zwingen und damit einen Beitrag leisten die Geschwindigkeitsbegrenzung auf diesem Teil der Hauptstraße durchzusetzen.

Die Hauptstraße wird im Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden als dringlichste Maßnahme in Kostheim angesehen. Dies hat den Hintergrund, dass das Konzept davon ausgeht, dass anders als beim in Kostheim gut ausgebauten Freizeitverkehr (z.B. Mainufer Richtung Hochheim) ein großer Teil der Bevölkerung das Fahrrad nur dann im Alltagsverkehr nutzen wird, wenn dies direkt und komfortabel möglich ist. Eine mögliche Umfahrung dieses Teils der Hauptstraße über den Kostheimer Ring oder am Mainufer entlang ist deutlich länger, am Mainufer findet sich in Teilen darüber hinaus noch Fußgängerverkehr, so dass aktuell das Potential des Radverkehrs nicht ausgeschöpft wird. Eine Freigabe der Hauptstraße würde eine durchgehende vom Alltagsverkehr gut zu nutzende Achse vom Bahnhof Kastel nach Gustavsburg bilden.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016

gez. Marion Mück-Raab

Fraktionssprecherin

Freigabe der Einbahnstraße Luisenstraße für Fahrradfahrer

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten die Luisenstraße zwischen Viktoriastraße und Hauptstraße für Fahrradfahrer in Gegenrichtung freizugeben.

Darüber hinaus wird darum gebeten, analog zum Beschluss 0048 aus der Sitzung vom 19. Mai 2016 (SV 16-O-26-0025), in regelmäßigen Abständen Piktogramme auf der Fahrbahn sowie Markierungen an den Kreuzungen anzubringen (analog Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden, Bild 5-30, S. 85).

hinweis-auf-radverkehr

 

freigabe-radverkehr-luisenstrasse
(Karte von Openstreetmap.org)

Begründung:

Laut Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden gilt für die Öffnung von Einbahnstraßen für Fahrradfahrer folgendes:

Den aktuellen Regelwerken entsprechend muss Radverkehr auf Einbahnstraßen in Gegenrichtung in der Regel zugelassen werden, wenn

  • die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h beträgt,
  • die Breite der Fahrbahn – ausgenommen an kurzen Engstellen – eine sichere Begegnung zwischen Kraftfahrzeugen und dem Radverkehr erlaubt,
  • die Fahrbahnbreite bei Linienbusverkehr bzw. stärkerem Lkw-Verkehr mind. 3,50 m beträgt.
  • die Verkehrsführung im Streckenverlauf sowie an Kreuzungen und Einmündungen übersichtlich ist und
  • für den Radverkehr dort, wo es erforderlich ist, ein Schutzbereich angelegt wird.

Für besonders wichtig wird erachtet, dass an den Kreuzungen und Einmündungen gute Sichtbeziehungen bestehen. In den Ein- und Ausfahrtbereichen zu bevorrechtigten Straßen sollte in der Regel eine Abtrennung des gegen die Einbahnrichtung fahrenden Radverkehrs vorgenommen werden, wobei dies durch Markierungen erfolgen kann (vgl. Bild oben).

Ein großer Teil des Durchgangsverkehrs des Kostheimer Rings, der sich noch auf der Münchhofstraße findet, biegt an der Viktoriastraße ab. Dies gilt auch für Linienbusse. Das Verkehrsaufkommen auf dem restlichen Teil der Luisenstraße ist moderat, die Übersicht über die Strecke ist durchgehend gut und es gibt regelmäßig bauliche Maßnahmen, die ein Vorbeilassen des Gegenverkehrs ermöglichen. Die Breite der Fahrbahn erlaubt bei niedrigen Geschwindigkeiten auch das Passieren eines Fahrrads an einem Auto.

Die Öffnung der Straße für Fahrradfahrer würde Autofahrer zu vorsichtigerem – und damit langsameren – Fahren zwingen und damit einen Beitrag leisten die Geschwindigkeitsbegrenzungen innerhalb Alt-Kostheims durchzusetzen.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016

gez. Marion Mück-Raab

Fraktionssprecherin

 

 

Freigabe der Einbahnstraße Ludwigstraße für Fahrradfahrer

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten die Ludwigstraße zwischen Am Mainzer Weg und Luisenstraße für Fahrradfahrer in Gegenrichtung freizugeben.

Darüber hinaus wird darum gebeten, analog zum Beschluss 0048 aus der Sitzung vom 19. Mai 2016 (SV 16-O-26-0025), in regelmäßigen Abständen Piktogramme auf der Fahrbahn sowie Markierungen an den Kreuzungen anzubringen (analog Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden, Bild 5-30, S. 85).

hinweis-auf-radverkehr

 

freigabe-radverkehr-ludwigstrasse
(Karte von Openstreetmap.org)

Begründung:

Laut Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden gilt für die Öffnung von Einbahnstraßen für Fahrradfahrer folgendes:

Den aktuellen Regelwerken entsprechend muss Radverkehr auf Einbahnstraßen in Gegenrichtung in der Regel zugelassen werden, wenn

  • die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h beträgt,
  • die Breite der Fahrbahn – ausgenommen an kurzen Engstellen – eine sichere Begegnung zwischen Kraftfahrzeugen und dem Radverkehr erlaubt,
  • die Fahrbahnbreite bei Linienbusverkehr bzw. stärkerem Lkw-Verkehr mind. 3,50 m beträgt.
  • die Verkehrsführung im Streckenverlauf sowie an Kreuzungen und Einmündungen übersichtlich ist und
  • für den Radverkehr dort, wo es erforderlich ist, ein Schutzbereich angelegt wird.

Für besonders wichtig wird erachtet, dass an den Kreuzungen und Einmündungen gute Sichtbeziehungen bestehen. In den Ein- und Ausfahrtbereichen zu bevorrechtigten Straßen sollte in der Regel eine Abtrennung des gegen die Einbahnrichtung fahrenden Radverkehrs vorgenommen werden, wobei dies durch Markierungen erfolgen kann (vgl. Bild oben).

Die Ludwigstraße ist lediglich zwischen Am Mainzer Weg und Luisenstraße als Einbahnstraße ausgewiesen. Sie bietet Möglichkeiten, Begegnungsverkehr hinter parkenden Autos auszuweichen. Die Breite der Fahrbahn erlaubt bei niedrigen Geschwindigkeiten auch das Passieren eines Fahrrads an einem Auto.

Die Öffnung der Straße für Fahrradfahrer würde Autofahrer zu vorsichtigerem – und damit langsameren – Fahren zwingen und damit einen Beitrag leisten die Geschwindigkeitsbegrenzungen innerhalb Alt-Kostheims durchzusetzen.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016

gez. Marion Mück-Raab

Fraktionssprecherin

Freigabe der Einbahnstraße Berberichstraße für Fahrradfahrer

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten die Berberichstraße zwischen Luisenstraße und Am Mainzer Weg für Fahrradfahrer in Gegenrichtung freizugeben.

Darüber hinaus wird darum gebeten, analog zum Beschluss 0048 aus der Sitzung vom 19. Mai 2016 (SV 16-O-26-0025), in regelmäßigen Abständen Piktogramme auf der Fahrbahn sowie Markierungen an den Kreuzungen anzubringen (analog Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden, Bild 5-30, S. 85).

hinweis-auf-radverkehr

 

freigabe-radverkehr-linzer-strasse

(Karte von Openstreetmap.org)

Begründung:

Laut Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden gilt für die Öffnung von Einbahnstraßen für Fahrradfahrer folgendes:

Den aktuellen Regelwerken entsprechend muss Radverkehr auf Einbahnstraßen in Gegenrichtung in der Regel zugelassen werden, wenn

  • die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h beträgt,
  • die Breite der Fahrbahn – ausgenommen an kurzen Engstellen – eine sichere Begegnung zwischen Kraftfahrzeugen und dem Radverkehr erlaubt,
  • die Fahrbahnbreite bei Linienbusverkehr bzw. stärkerem Lkw-Verkehr mind. 3,50 m beträgt.
  • die Verkehrsführung im Streckenverlauf sowie an Kreuzungen und Einmündungen übersichtlich ist und
  • für den Radverkehr dort, wo es erforderlich ist, ein Schutzbereich angelegt wird.

Für besonders wichtig wird erachtet, dass an den Kreuzungen und Einmündungen gute Sichtbeziehungen bestehen. In den Ein- und Ausfahrtbereichen zu bevorrechtigten Straßen sollte in der Regel eine Abtrennung des gegen die Einbahnrichtung fahrenden Radverkehrs vorgenommen werden, wobei dies durch Markierungen erfolgen kann (vgl. Bild oben).

Die Berberichstraße ist lediglich zwischen Luisenstraße und Am Mainzer Weg als Einbahnstraße ausgewiesen. Sie bietet Möglichkeiten, Begegnungsverkehr hinter parkenden Autos auszuweichen.

Die Breite der Fahrbahn erlaubt bei niedrigen Geschwindigkeiten auch das Passieren eines Fahrrads an einem Auto.

Die Öffnung der Straße für Fahrradfahrer würde Autofahrer zu vorsichtigerem – und damit langsameren – Fahren zwingen und damit einen Beitrag leisten, die Geschwindigkeitsbegrenzungen innerhalb Alt-Kostheims durchzusetzen.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016

gez. Marion Mück-Raab

Fraktionssprecherin

 

Freigabe der Einbahnstraße Linzer Straße für Fahrradfahrer

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten die Linzer Straße für Fahrradfahrer in Gegenrichtung freizugeben.

Darüber hinaus wird darum gebeten, analog zum Beschluss 0048 aus der Sitzung vom 19. Mai 2016 (SV 16-O-26-0025), in regelmäßigen Abständen Piktogramme auf der Fahrbahn sowie Markierungen an den Kreuzungen anzubringen (analog Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden, Bild 5-30, S. 85).

hinweis-auf-radverkehr

 

freigabe-radverkehr-linzer-strasse

(Karte von Openstreetmap.org)

 

Begründung:

Laut Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden gilt für die Öffnung von Einbahnstraßen für Fahrradfahrer folgendes:

Den aktuellen Regelwerken entsprechend muss Radverkehr auf Einbahnstraßen in Gegenrichtung in der Regel zugelassen werden, wenn

  • die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h beträgt,
  • die Breite der Fahrbahn – ausgenommen an kurzen Engstellen – eine sichere Begegnung zwischen Kraftfahrzeugen und dem Radverkehr erlaubt,
  • die Fahrbahnbreite bei Linienbusverkehr bzw. stärkerem Lkw-Verkehr mind. 3,50 m beträgt.
  • die Verkehrsführung im Streckenverlauf sowie an Kreuzungen und Einmündungen übersichtlich ist und
  • für den Radverkehr dort, wo es erforderlich ist, ein Schutzbereich angelegt wird.

Für besonders wichtig wird erachtet, dass an den Kreuzungen und Einmündungen gute Sichtbeziehungen bestehen. In den Ein- und Ausfahrtbereichen zu bevorrechtigten Straßen sollte in der Regel eine Abtrennung des gegen die Einbahnrichtung fahrenden Radverkehrs vorgenommen werden, wobei dies durch Markierungen erfolgen kann (vgl. Bild oben).

Die Linzer Straße bietet viele Möglichkeiten Begegnungsverkehr auszuweichen aufgrund ihrer baulichen Eigenschaften. Parken ist abwechselnd auf beiden Seiten ermöglicht und aufgrund der nahen Kindertagesstätte / Kindergarten finden sich auch diverse „Gehsteignasen“.

Durch den möglichen Gegenverkehr durch Fahrräder müssen Autofahrer hier vorsichtiger, d.h. langsamer fahren, was angesichts der Kita ebenfalls einen wünschenswerten Effekt darstellen würde.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016

gez. Marion Mück-Raab

Fraktionssprecherin

 

Freigabe der Einbahnstraße Rüsselsheimer Straße für Fahrradfahrer

Der Ortsbeirat möge beschließen:

 

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten die Rüsselsheimer Straße für Fahrradfahrer in Gegenrichtung freizugeben.

Darüber hinaus wird darum gebeten, analog zum Beschluss 0048 aus der Sitzung vom 19. Mai 2016 (SV 16-O-26-0025), in regelmäßigen Abständen Piktogramme auf der Fahrbahn sowie Markierungen an den Kreuzungen anzubringen (analog Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden, Bild 5-30, S. 85).

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(Karte von Openstreetmap.org)

 

Begründung:

Laut Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden gilt für die Öffnung von Einbahnstraßen für Fahrradfahrer folgendes:

Den aktuellen Regelwerken entsprechend muss Radverkehr auf Einbahnstraßen in Gegenrichtung in der Regel zugelassen werden, wenn

  • die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h beträgt,
  • die Breite der Fahrbahn – ausgenommen an kurzen Engstellen – eine sichere Begegnung zwischen Kraftfahrzeugen und dem Radverkehr erlaubt,
  • die Fahrbahnbreite bei Linienbusverkehr bzw. stärkerem Lkw-Verkehr mind. 3,50 m beträgt.
  • die Verkehrsführung im Streckenverlauf sowie an Kreuzungen und Einmündungen übersichtlich ist und
  • für den Radverkehr dort, wo es erforderlich ist, ein Schutzbereich angelegt wird.

Für besonders wichtig wird erachtet, dass an den Kreuzungen und Einmündungen gute Sichtbeziehungen bestehen. In den Ein- und Ausfahrtbereichen zu bevorrechtigten Straßen sollte in der Regel eine Abtrennung des gegen die Einbahnrichtung fahrenden Radverkehrs vorgenommen werden, wobei dies durch Markierungen erfolgen kann (vgl. Bild oben).

Die Rüsselsheimer Straße stellt eine äußerst wenig befahrene Anwohnerstraße dar. Aufgrund der sehr geringen Breite können Kraftfahrzeuge bereits jetzt nur niedrige Geschwindigkeiten fahren. Das Sichtfeld ist von beiden Seiten her sehr gut und reicht nahezu überall bis zur Kreuzung mit der Wallufer Straße (welche zugleich den zentralen Ausweichpunkt der Straße bei Begegnungsverkehr darstellen würde, sofern der Fahrradfahrer im Falle einer Begegnung nicht absteigt und den Fußgängerweg benutzt).

Mainz-Kostheim, 21. September 2016

gez. Marion Mück-Raab

Fraktionssprecherin

Freigabe der Einbahnstraße Bischofsheimer Straße für Fahrradfahrer

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, die Bischofsheimer Straße für Fahrradfahrer in Gegenrichtung freizugeben.

Darüber hinaus wird darum gebeten, analog zum Beschluss 0048 aus der Sitzung vom 19. Mai 2016 (SV 16-O-26-0025), in regelmäßigen Abständen Piktogramme auf der Fahrbahn sowie Markierungen an den Kreuzungen anzubringen (analog Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden, Bild 5-30, S. 85).

 

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freigabe-radverkehr-bischofsheimer-strasse

(Karte von Openstreetmap.org)

Begründung

Laut Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden gilt für die Öffnung von Ei:nbahnstraßen für Fahrradfahrer folgendes:

Den aktuellen Regelwerken entsprechend muss Radverkehr auf Einbahnstraßen in Gegenrichtung in der Regel zugelassen werden, wenn

  • die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h beträgt,
  • die Breite der Fahrbahn – ausgenommen an kurzen Engstellen – eine sichere Begegnung zwischen Kraftfahrzeugen und dem Radverkehr erlaubt,
  • die Fahrbahnbreite bei Linienbusverkehr bzw. stärkerem Lkw-Verkehr mind. 3,50 m beträgt.
  • die Verkehrsführung im Streckenverlauf sowie an Kreuzungen und Einmündungen übersichtlich ist und
  • für den Radverkehr dort, wo es erforderlich ist, ein Schutzbereich angelegt wird.

Für besonders wichtig wird erachtet, dass an den Kreuzungen und Einmündungen gute Sichtbeziehungen bestehen. In den Ein- und Ausfahrtbereichen zu bevorrechtigten Straßen sollte in der Regel eine Abtrennung des gegen die Einbahnrichtung fahrenden Radverkehrs vorgenommen werden, wobei dies durch Markierungen erfolgen kann (vgl. Bild oben).

Die Bischofsheimer Straße ist baulich identisch zur Flörsheimer Straße, die sich östlich anschließt. Anders als die Bischofsheimer Straße ist die Flörsheimer Straße für Fahrräder geöffnet. Sie besitzt ebenso keine geringere Breite wie etwa die Schiersteiner Straße, welche vom Verkehrsaufkommen vergleichbar sein dürfte, jedoch ebenfalls für den Fahrradverkehr geöffnet wurde.

Fahrradfahrer besitzen die Möglichkeit, Begegnungsverkehr z.B. hinter parkenden Autos auszuweichen. Die Breite der Fahrbahn erlaubt bei niedrigen Geschwindigkeiten auch das Passieren eines Fahrrads an einem Auto.

Durch die Freigabe der Bischofsheimer Straße ergäbe sich für Fahrradfahrer eine direkte West-Ost-Achse durch die Siedlung. Durch den möglichen Gegenverkehr durch Fahrräder müssen Autofahrer hier vorsichtiger, d.h. langsamer fahren, was angesichts der direkt angrenzenden Brüder-Grimm-Schule ebenfalls einen wünschenswerten Effekt darstellen würde.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016

gez. Marion Mück-Raab

Fraktionssprecherin

AUF vor Ort: Radfahren in Kostheim

Welche Probleme haben Radfahrer in Kostheim? Welche Möglichkeiten gibt es, hier Abhilfe zu schaffen? Mit diesen Fragen will sich die AUF-Fraktion im Kostheimer Ortsbeirat vor Ort beschäftigen.
Der Termin findet statt am Sonntag, den 11. September 2016 um 14 Uhr. Treffpunkt ist das Bürgerhaus Kostheim, Eingang Bücherei.

Begleitet wird die kleine Radtour von Johann Kraffert, Besitzer des Fahrradladens in der Kostheimer Hauptstraße, der sich schon lange mit dem Thema Sicherheit von Radwegen befasst. Auf ihn geht auch das Schleichwegeprojekt zurück, das Wiesbadener Schülern sichere Wege zur Schule aufzeigt.

Geplant ist u.a. sich alle Einbahnstraßen anzusehen, die bisher nicht für Fahrradfahrer in Gegenrichtung freigegeben sind. Weiter sollen Punkte, die für Radfahrer besonders gefährlich sind, aufgesucht werden. Wer mitfahren will, ist herzlich eingeladen, mit seinem Fahrrad zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontakt: stefan.knipl@t-online.de

Beteiligungskonzept für Bürgerbeteiligung am Alt-Standort Bürgerhaus Kostheim

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, den Ortsbeirat darüber zu informieren, wie die Bürgerbeteiligung zur Entwicklung des Alt-Standortes am Bürgerhaus Kostheim umgesetzt werden soll und welche konkreten Maßnahmen zur Beteiligung der Bürger geplant sind.

Der Ortsbeirat bittet um die Zusage, dass die in der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Leitlinien zur Bürgerbeteiligung hier voll angewendet werden und der Ortsbeirat gemäß der Leitlinien schon an der Entwicklung des Beteiligungskonzeptes beteiligt wird

Begründung: mündlich

Mainz-Kostheim,  28. August 2016

gez. Marion Mück-Raab

Fraktionssprecherin

Beteiligungskonzept für die Bürgerbeteiligung zur Planung des gemeinsamen Bürgerhauses Kostheim/Kastel

 Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, die Leitlinien zur Bürgerbeteiligung bei der Planung des gemeinsamen Bürgerhauses anzuwenden und den Ortsbeirat darüber zu informieren, wie das Beteiligungskonzept konkret aussieht.

Insbesondere interessiert es den Ortsbeirat, welche konkreten Schritte unternommen werden sollen, um die Vereine in die Planungen miteinzubeziehen.

Begründung: mündlich

Mainz-Kostheim, 28. August 2016

gez. Marion Mück-Raab

Fraktionssprecherin