Linde-Quartier

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, dem Ortsbeirat Mainz-Kostheim in Bezug auf das Lindequartier mitzuteilen,

• wann aktuell die erneute Offenlage und Trägerbeteiligung geplant ist

• wann aktuell damit gerechnet wird, einen rechtskräftigen Bebauungsplan zu schaffen, der den Baubeginn ermöglicht, sowie welche Stellen dabei noch beteiligt werden müssen

• welche weiteren Pläne noch geändert werden müssen, um Baurecht schaffen zu können (z.B. Flächennutzungsplan, Regionalplan, …) und – soweit der Landeshauptstadt Wiesbaden bekannt – welche Stellen dabei noch beteiligt werden müssen und wann mit der Rechtskraft dieser zu ändernden Pläne gerechnet wird

• wann die GWW den Baubeginn auf dem Linde-Areal plant.

Begründung:

Seit der Bürgerversammlung im letzten Jahr gab es so gut wie keine neuen Statusmeldungen zum Linde-Areal, während die dortigen Vandalismus-Probleme stark zugenommen haben.

Angesichts der auch in Wiesbaden stark steigenden Immobilienpreise und einer deutlich höheren Nachfrage nach Miet- und Eigentumswohnungen als an Angebot verfügbar ist, ist zum einen ein baldiger Baubeginn sehr wünschenswert. Zum anderen wird deswegen immer wieder die Befürchtung geäußert, dass der Bauherr auf weiter steigende Preise spekuliert und an einer schnellen Fertigstellung nicht interessiert ist – Kostheim hat mit dem Zündholzquartier in dieser Richtung bereits Erfahrungen gemacht.

Im SV 136 / 2016 wurde zudem angekündigt, dass eine erneute Offenlage und Trägerbeteiligung im 3. Quartal 2017 erfolgen solle, was bisher ohne Verweis auf Gründe oder einen neuen Termin nicht geschehen ist.

Der Ortsbeirat möchte daher vom Magistrat einen Überblick über den aktuellen Stand der Schaffung des Baurechts haben und erfahren, ob mit weiteren Verzögerungen bei der Erteilung der Baugenehmigung bzw. des Baubeginns zu rechnen ist.

Mainz-Kostheim, 15. September 2017

gez. Marion Mück-Raab
Fraktionssprecherin

Piktogramme in der Waldhofstraße

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten – wie im SV 83 angeboten – Tempo 30-Piktogramme in der Waldhofstrasse anzubringen. Der Ortsbeirat bittet um Markierungen an folgenden Stellen (vgl. Karte):

  • von In der Witz kommend Richtung Glacisweg: bei Austritt aus der Kurve
  • in Richtung In der Witz nach Passieren des Glaciswegs
  • nach Ausfahrt aus dem HIT-Parkplatz
  • in Richtung In der Witz: auf Höhe des Hallenbads

 

Der Ortsbeirat Kostheim erklärt sich bereit, sich mit 200 € (50 € je Markierung) an den Markierungskosten zu beteiligen.

Begründung:

Um die Zahl der Geschwindigkeitsübertretungen zu verringern, hat der Ortsbeirat Kostheim bereits mit dem Beschluss Nr. 37/2017 den Wunsch geäußert, die Geschwindigkeitsbegrenzung in Form von Piktogrammen auf der Fahrbahn der Waldhofstraße anzubringen. Da von kommunaler Seite kein Schild an der Ausfahrt des HIT-Parkplatzes gesetzt werden kann, sollte hier auf jeden Fall eine der Markierungen aufgebracht werden.

Der Finanzierungsvorschlag im Antrag umfasst 52,1% der vom Tiefbau- und Vermessungsamt genannten Gesamtkosten.

Die ersten beiden vorgeschlagenen Markierungen befinden sich zur Hälfte auf Kasteler Gemarkung. Um den bürokratischen Aufwand bei dem überschaubaren Betrag so gering wie möglich zu halten, wird vorgeschlagen, dass der Ortsbeirat Kastel über den Beschluss lediglich informiert und nicht um einen Beschluss in Höhe von 50 € der Kostenübernahme gebeten wird.

 Mainz-Kostheim, 6. August 2017

gez. Marion Mück-Raab

Fraktionssprecherin

AUF AKK freut sich über gutes Ergebnis beim Stadtradeln

Mit großem Erfolg hat das Team „AUF AKK“ am Wiesbadener Stadtradeln teilgenommen. „In den letzten drei Wochen hat unser Team 3.299 Kilometer zurückgelegt, damit konnten wir den 17. Platz in Wiesbaden erreichen“, freut sich Teamkapitän Stefan Knipl.

Insgesamt 66 Teams haben sich am Stadtradeln in Wiesbaden beteiligt, der AUF AKK belegte mit 18 Radlern den 17. Platz. Das sei, meint Knipl, doch ein beachtliches Ergebnis für die AKK-Stadtteile. „Das Stadtradeln ist eine Demonstration für das Fahrradfahren. Und dass so viele unserem Aufruf gefolgt sind, bei uns mitzumachen, freut uns.“

Der Umstieg auf das Fahrrad, bekräftigte Knipl die Haltung des AUF, sei nicht nur dringend nötig, um die CO2-Emissionen zu senken, er sei auch gut umzusetzen. Untersuchungen zufolge könnten schon jetzt ein Drittel der Autofahrten leicht durch das Fahrrad ersetzt werden. Mit dem Fahrrad zu fahren, biete auch sonst fast nur Vorteile: „Fahrradfahren ist schnell, günstig und gesund.“ Das Ergebnis der AKK-Radler zeige, wie wichtig den Bürgerinnen und Bürgern in AKK eine Verbesserung des Radwegesystems sei. „Dafür werden wir uns weiterhin in den Ortsbeiräten Kastel und Kostheim einsetzen.“

Errichtung eines durchgängigen Fuß- und Radwegs vom Linde-Quartier bis zum Bahnhof Kastel

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, alle nötigen Schritte (Planung, ggf. Grundstückserwerb etc.) zu ergreifen, um sicher zu stellen, dass der Fuß- und Radweg, der am Mainufer am Linde-Quartier errichtet wird, mit Fertigstellung der ersten Häuser im Quartier eine durchgehende Verbindung zum Bahnhof Mainz-Kastel darstellt (vgl. Karte):

(Quelle: Openstreetmap)

Begründung:

Der Bauherr im Linde-Quartier hat bereits zugesichert, dass eine Uferpromenade am Main entlang des Quartiers umgesetzt wird. Sofern keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden, bedeutet dies, dass sich zwischen Ende der Promenade und der Straße Rheinufer an der Südseite des Bahnhofs eine etwa 200 Meter lange nicht begeh- oder befahrbare Lücke befindet.

Mit einem durchgängigen Fuß- oder Radweg könnte der Bahnhof vom Linde-Quartier aus bequem und in kürzester Zeit erreicht werden. Die gute ÖPNV-Anbindung würde dazu beitragen, den durch das Linde-Quartier zusätzlich entstehenden motorisierten Verkehr zu begrenzen, indem den künftigen Bewohnern ermöglicht wird, viele Strecken auch ohne Nutzung des Individualverkehrs zurückzulegen. Der Effekt könnte weiter gesteigert werden mit einigen am Linde-Quartier stationierten Carsharing-Fahrzeugen.

Um einen derartigen positiven Verkehrseffekt erreichen zu können, ist es besonders wünschenswert, zukünftigen Bewohnern direkt bei Einzug eine ideale ÖPNV-Anbindung zu bieten. Studien zeigen, dass Menschen bei Umzügen durchaus gewillt sind, ihre Lebensgewohnheiten – inklusive der inidividuellen Verkehrssituation – anzupassen. Die Bereitschaft dies in einer bereits „eingefahrenen“ Situation zu tun, ist deutlich niedriger ausgeprägt, so dass idealerweise die Anbindung an den Bahnhof über eine durchgehende Mainpromenade direkt zum Einzug der ersten neuen Anwohner sichergestellt sein sollte.

 

Mainz-Kostheim, 27. April 2017

 

gez. Marion Mück-Raab

Fraktionssprecherin

 

 

Carsharing-Konzept für Mainz-Kostheim

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, ein Konzept zu entwickeln, um Carsharing-Möglichkeiten in Mainz-Kostheim zu schaffen.

Begründung:

Carsharing ist ein wichtiger Baustein moderner und umweltfreundlicher Mobilität, der für einen Teil der Bevölkerung eine Alternative zum eigenen Auto darstellen kann. Laut aktuellen Zahlen des Verkehrsclub Deutschland sind 1,7 Millionen Deutsche aktuell bei mindestens einem Carsharing-Anbieter registriert. Auf Kostheim hoch gerechnet ergibt dies 300 Personen.

Da bisher keinerlei Carsharing in Kostheim zur Verfügung steht (die nächsten Carsharing-Fahrzeuge stehen am Bahnhof Kastel), dürfte es sich um deutlich weniger Personen handeln. Es ergibt damit aber einen guten Blick auf das Potential Kostheims. Ein stationäres Carsharing-Fahrzeug (d.h. eines mit festem Abstellplatz) hat im Schnitt 48 Nutzer und ersetzt je nach Studie zwischen 8 und 11 PKW. Basierend auf diesen Zahlen wäre eine Stationierung von etwa 6 Carsharing-Fahrzeugen für Kostheim realistisch. Dabei ist eine Reduktion von 42 bis 60 Fahrzeugen im Privatbesitz zu erhoffen.

Der Stadtteil könnte damit von Lärm, Gestank, Feinstaub und Stickoxid entlastet werden, während zugleich die Parkplatzprobleme und der Parkplatzsuchverkehr in der Intensität abnehmen könnten.

Mainz-Kostheim, 27. April 2017

gez. Marion Mück-Raab

Fraktionssprecherin

Änderung der Vorfahrtsregelung an der Kreuzung Maaraue / Mainufer / Konrad-Schollmayer-Straße

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, die aktuell geltende Vorfahrtsregelung an der Kreuzung Maaraue / Mainufer / Konrad-Schollmayer-Straße („Rosenrondell“) zu ändern.

Dazu soll

  1. a) eine Haltelinie an der Straße Maaraue von Osten kommend auf Höhe des Rosenrondells markiert werden und
  2. b) ein Vorfahrt-Gewähren-Schild (Zeichen 205) angebracht werden.

Begründung:

 Die Strecke Mainufer/Konrad-Schollmayer-Straße ist insbesondere in den Sommermonaten vielbefahren. Sie wird u.a. genutzt, um den TV Kostheim und den TuS05 sowie die Rhein-Main-Terasse zu erreichen und ist außerdem ein Teil des hessischen Radfernwegs R3. Insbesondere für Kinder ist es die Strecke, die mit dem Fahrrad zum Freibad zurückgelegt wird.

Aus Richtung Mainufer / Floßhafenstraße kommend hat die von Westen kommende Straße Maaraue Vorfahrt. Die Straße ist von der Brücke aus kommend nicht einsehbar, der von rechts kommende Verkehr ist erst zu sehen, wenn man bereits mitten auf der Kreuzung ist. Dadurch ergeben sich immer wieder gefährliche Situationen; im Juni 2016 war dies z.B. ein Unfall zwischen einem Radfahrer und einem PKW, bei dem der Radfahrer leicht verletzt wurde. Eine Veränderung der Vorfahrtsregelung hat das Potential, die Gefahrenstelle zu entschärfen.

(Quelle: Openstreetmap)

Mainz-Kostheim, 27. April 2017

gez. Marion Mück-Raab

Fraktionssprecherin

Hinweis auf Sackgasse in der Konrad-Schollmayer-Straße

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, das bisher für die Konrad-Schollmayer-Straße stehende „Anlieger frei“-Schild um einige Meter nach vorne zu versetzen, idealerweise auf die Höhe des Rosenrondells.

Außerdem wird gebeten das Schild um das Verkehrszeichen 357-50 (Durchlässige Sackgasse für Fußgänger / Radfahrer) zu ergänzen.

Begründung:

Insbesondere in den Sommermonaten kommen zahlreiche ortsunkundige Besucher auf die Maaraue, die mit ihrem PKW in die Konrad-Schollmayer-Straße fahren und zu spät feststellen, dass sie hätten rechts abbiegen müssen. Durch einen früheren und gut sichtbaren Hinweis auf die Sackgasse, könnte die Zahl der Falschfahrer und damit das Verkehrsaufkommen in der Konrad-Schollmayer-Straße reduziert werden.

Darüber hinaus fehlt bisher ein Hinweis darauf, dass die Konrad-Schollmayer-Straße für PKWs (nicht jedoch für Radfahrer und Fußgänger) eine Sackgasse darstellt.

Mainz-Kostheim, 27. April 2017

gez. Marion Mück-Raab

Fraktionssprecherin

Parkplatzmarkierungen in der Kostheimer Siedlung

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, in der Siedlung sämtliche bestehenden Längsparker-Parkplätze mittels Einzel-Markierungen zu kennzeichnen soweit noch nicht geschehen.

Begründung:

Wie in vielen Wohngebieten Wiesbadens herrscht in der Siedlung regelmäßig Parkplatzknappheit. Neben weiteren flankierenden Möglichkeiten – wie Verbesserung des ÖPNV, Ausbau von Carsharing-Angeboten oder Stärkung des Fahrrads als Alltagsverkehrsmittel – ist die effiziente Ausnutzung des Parkraums ein Mittel, zumindest geringfügige Verbesserungen zu schaffen.

Aktuell wird häufig so geparkt, dass zwischen zwei Fahrzeugen Lücken bleiben, die deutlich größer sind als notwendig, aber zu klein, um sie als Parkraum nutzen zu können. Der zur Verfügung stehende Platz wird damit nicht optimal ausgenutzt. Wir versprechen uns eine Besserung durch die gesonderte Kennzeichnung von Einzelparkplätzen, wobei erklärtes Ziel ist, dass mehr Fahrzeuge auf dem selben Raum Platz finden.

Als positiven Nebeneffekt erwarten wir uns ebenfalls eine Verringerung der Falschparker, insbesondere an den Einmündungen zur Hochheimer Straße. Diese Falschparker stellen für aus der Siedlung ausfahrende Fahrzeuge regelmäßig Sichthindernisse dar.

Mainz-Kostheim, 24. Februar 2017

gez. Marion Mück-Raab

Fraktionssprecherin

Rechtsabbiegen für Fahrradfahrer an der Kreuzung Winterstaße/Hauptstraße

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, an der Einmündung der Winterstraße in die Hauptstraße (vgl. anhängenden Kartenausschnitt) Radfahrern die Möglichkeit zum Rechtsabbiegen einzuräumen, beispielsweise in Form einer vorgezogenen Aufstellfläche:

Begründung:

Vom Ortsbeirat wurde bereits in der letzten Legislaturperiode gefordert, das Rechtsabbiegen, das viele Verkehrsteilnehmer an dieser Stelle unerlaubterweise betreiben, zu legalisieren. Die Landeshauptstadt Wiesbaden hatte damals geantwortet, dass dies die Versetzung der Haltelinie nach hinten bedeuten würde und daher nicht möglich sei. Unserer Meinung nach mag diese Begründung für Kraftfahrzeuge korrekt sein, lässt sich jedoch nicht für Fahrräder halten. Die Erlaubnis zum Rechtsabbiegen in die Hauptstraße ist damit ohne Benachteiligung motorisierter Verkehrsteilnehmer ein weiterer kleiner Baustein zur Attraktivitätssteigerung des Radverkehrs.

Mainz-Kostheim, 24. Februar 2017

gez. Marion Mück-Raab

Fraktionssprecherin

Einrichtung einer Spielstraße im Steinern-Kreuz-Weg

 

Der Ortsbeirat möge beschließen:

 Einrichtung einer Spielstraße im Steinern-Kreuz-Weg

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, bei nächster passender Gelegenheit (z.B. Straßengrundsanierung) die notwendigen baulichen Maßnahmen zu ergreifen, damit der Steinern-Kreuz-Weg zwischen Eichenstraße und Kiefernstraße/Gartenweg zur Spielstraße umgewidmet werden kann.

 

Dem Ortsbeirat ist bewusst, dass bis zur Umsetzung des Beschlusses eine größere Zeitspanne vergehen könnte, da eine direkte Umsetzung ohne Kombination mit anderen Maßnahmen aus Kostengründen nicht sinnvoll ist.

Begründung:

In einem von der AUF organisierten öffentlichen Ortstermin mit Anwohnerinnen und Anwohnern des Steinern-Kreuz-Wegs wurde der Wunsch laut, die Straße zur Spielstraße umzuwidmen.

Die notwendigen Voraussetzungen sind prinzipiell gegeben. So leben im Steinern-Kreuz-Weg mehrere Kinder und die Straße stellt – für das im Antrag genannte Teilstück – keine Durchgangsstraße dar.

Das einzige Hindernis, diesen Teil der Straße direkt zur Spielstraße zu deklarieren, ist der gesonderte Fußweg. Da eine Spielstraße keinen von der Höhe her abgesetzten Fußweg besitzen darf, sind bauliche Maßnahmen notwendig.

Eine Kosten-Nutzen-Rechnung für diese baulichen Maßnahmen dürfte an und für sich nicht positiv sein, so dass eine sofortige Umsetzung nicht sinnvoll erscheint. Sofern sich eine günstige Gelegenheit ergibt, die erforderliche bauliche Maßnahme kostengünstig mit durchzuführen (etwa bei der nächsten Straßen-Grundsanierung) sollte die Deklarierung zur Spielstraße erfolgen.

Steinern-Kreuz-Weg

Mainz-Kostheim, 11. Januar 2017

gez. Marion Mück-Raab

Fraktionssprecherin